Weihnachtsfeier 2011

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Der letzte Höhepunkt des Entenjahres war wie immer unsere Weihnachtsfeier.

Am Nachmittag des 18. Dezember trafen sich die Enten nochmal zum Jahresabschlusskick in der Entenarena. Die Ausnahmegenehmigung des Sportamtes machte es möglich, an diesem Sonntag ab 15.30 Uhr ein letztes Mal vor der Winterpause (und der damit verbundenen Platzsperre) gegen das runde Leder zu treten. Ehrensache für die Enten, dass es erst ab etwa 16 Uhr so richtig zur Sache ging. Man hat ja einen Ruf zu verteidigen.

Ab 18 Uhr hatte Le Coach zur Weihnachtsfeier geladen. Auch hier dauerte es eine geschlagene Dreiviertelstunde, bis die Enten –fast– vollzählig waren. So musste der eigens angereiste Weihnachtsmann in der Kälte auf seinen Auftritt warten, wodurch letzterer aber nicht beeinträchtigt wurde. Im Gegenteil.

Der Auftritt des Herrn in Rot war einer kabarettistischen Einlage nicht unähnlich. Er führte als Conférencier gekonnt und mit viel Witz durch das abgelaufene Entenjahr, verstand es, auch die trockenste Statistik mit einer Prise Humor gewürzt als Event zu präsentieren. Natürlich gab es auch dieses Jahr wieder die mit Spannung erwarteten Auszeichnungen. Die Einzelheiten sind in der Enten-Statistik 2011 nachzulesen. Stellvertretend für alle soll hier nur über eine berichtet werden.

Als Neuheit hatte der Enten-Coach dieses Jahr zur Wahl der Ente des Jahres 2011 aufgerufen. Leider war die Wahlbeteiligung nicht so hoch wie erwartet bzw. erhofft, selbst ungültige Stimmen waren darunter, aber ein Ergebnis gab es trotzdem. Das Rennen machte mit deutlichem Abstand Monsieur Le Vice-Président Werner. Tosender Beifall sowie eine große goldglänzende Ente für die heimische Pokalvitrine waren ihm sicher, und er bedankte sich sichtlich erfreut und ergriffen für diese Auszeichnung. Die Enten hatten mit ihrer Stimme den richtigen ausgezeichnet, ohne jetzt alle Gründe dafür aufzählen zu wollen. Eine gute Wahl!

Nach dem Abendessen traten unsere bolivianischen Freunde und Mitspieler Victor und Carlos mit ein paar Liedern aus ihrer Heimat live auf. Das brachte nochmal richtig Stimmung in die Bude, Schals wurden gehisst, Feuerzeuge entzündet und Refrains mitgesungen. Es durften am Ende auch nicht weniger als zwei Zugaben sein, bevor die Enten die Musikanten ziehen ließen.

Die Stimmung war super, die Enten kommunikativ wie immer, und der Abend konnte nun gemütlich und teils mit stunden(!)langer Verabschiedung nach Hause und in die Weihnachtsferien ausklingen. Die letzten Enten inklusive Nikolaus verließen gegen 22.45 Uhr das Lokal, nicht ohne vorher noch die Rechnung der einen oder anderen vergesslichen Ente zu begleichen.

In diesem Zusammenhang und last, not least, ganz herzlichen Dank an Matthias W., der spontan die Getränke des Abends spendierte, nachdem er die goldene Ente des Torschützenkönigs 2011 in Empfang genommen hatte. Ein feiner Zug und ein weiterer Beweis dafür – wiewohl es eines solchen nicht wirklich bedurft hätte –, dass der Slogan der Enten lebens- und realitätsnah ist:

You’ll never watschel alone!

In diesem Sinne entbietet der FC Ente Bagdad allen Lesern dieser Zeilen die saisonbedingten Grüße und Wünsche. Bleibt gesund und geschmeidig.

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