Vortrag und Diskussion
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Zweite Veranstaltung im Rahmen der Mainzer Erinnerungswochen 2026
(Mainz – eig. Bericht) Wer gehörte überhaupt zu der umfangreichen Verfolgtengruppe der von den Nazis als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ bezeichneten Menschen? Warum verschwiegen sowohl die Betroffenen als auch die Erinnerungskultur deren Geschichte so lange?
Prof. Frank Nonnenmacher klärte in seinem Vortrag am Beispiel der Verfolgung seines eigenen Onkels aus Mainz auf und brachte dem Publikum durch diese persönliche und für den Vortragenden teils emotionale Schilderung einen ganz besonderen Blickwinkel nahe. Viele teils wertvolle Hinweise kamen anschließend aus dem mehr als 90 Personen zählenden Plenum, das den Worten Frank Nonnenmachers gespannt gefolgt war.
Ein erfolgreicher und informativer Abend, den die Akademie des Bistums wie üblich professionell organisiert hatte. Selbst Getränke und Laugenbrezel für den individuellen Austausch nach dem offiziellen Teil standen bereit.
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