„Verschweigen, Verurteilen“ - Ausstellungseröffnung

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Verfolgung von Homosexualität in Rheinland-Pfalz von 1946 bis 1973

(Mainz – eig. Bericht) Die Ausstellung „Verschweigen, Verurteilen“ wurde heute mit einer sehr umfassenden Einführung in die juristischen, gesellschaftlichen und moralisch-konservativen Hintergründe durch Joachim Schulte, Sprecher von QueerNet RLP, in der Halle am Fanhaus in Mainz eröffnet. Die Presse war mit einer Fotografin und einer Journalistin vertreten. Auch der ehemalige Aufsichtsratvorsitzende des 1. FSV Mainz 05, Detlef Höhne, sowie Janik Trummer, Bildungsreferent bei Makkabi Deutschland, waren zu Gast.

Zahlreiche Fragen aus dem anwesenden Publikum wurden detailreich beantwortet, bevor mit einem Glas Sekt auf den Beginn der Ausstellung, die noch bis zum 24. September gezeigt wird, angestoßen wurde.

Damit war nach der Stadtführung durch das queere Mainz die zweite Veranstaltung im Rahmen der „Mainzer Erinnerungswochen 2.0“ auf den Weg gebracht.

Am Mittwoch, dem 15. September, wird Joachim Schulte ab 17 Uhr ein weiteres Mal durch die Ausstellung führen. Es gibt also eine weitere Gelegenheit für alle, die am heutigen Tag nicht dabei sein konnten, sich die aus heutiger Sicht teilweise erschreckenden Tatsachen und Zusammenhänge – die auch zeitlich gar nicht so weit zurück liegen – noch einmal schildern zu lassen.

Die Ausstellung ist täglich außer montags von 16 bis 20 Uhr geöffnet.

In eine ähnliche Richtung gehen die beiden folgenden Vorträge mit Podiumsdiskussion im Rahmen der „Mainzer Erinnerungswochen 2.0“ zu den Themen „Pluralität im Judentum – Über die Sichtbarkeit queerer Jüd*innen“ am 22. September um 19.30 Uhr im Haus am Dom und „Unterdrückt und versperrt: Lesbische Liebe während Nationalsozialismus und früher Bundesrepublik“ am 29. September um 19.30 Uhr im Erbacher Hof in Mainz.

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