Ü40-Turnier

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33. Hallenfußballturnier in Ingelheim

Die siegreichen Ü55-Spieler

Am Samstag, dem 2. März 2013, fand das traditionelle Turnier zum dreiunddreißigsten Mal in der Sporthalle des Sebastian-Münster-Gymnasiums in der Rotweinstadt Ingelheim statt.

Die Enten traten mit einem ersatzgeschwächten Team an, und aus diesem Grunde möchte der Schreiber dieser Zeilen zunächst von den positiven Geschehnissen berichten.

Neben dem Turnier kam es zu der Begegnung des Gastgebers, den Freizeitkickern 1964, welche in diesem Jahr nur noch die Rolle der Organisation übernahmen und ein wesentlich jüngeres Team unter dem gleichen Namen ins Turnierrennen schickte, mit einer Ü55-Auswahl des FC Ente Bagdad.

Die Partie nannte sich dann auch „Einlagespiel Ü55 FZK 1964 – Ente Bagdad (Senioren)”. Hier ging es auch ohne Rollatoren und Hörgerät heftig zur Sache. Die Seniorenenten vertreten durch Richard, Victor, Stefan S., Ronald, Lothar, Kalli und Mustapha lagen schnell 0:1 hinten, als der brandgefährliche Zehner am zweiten Pfosten stehend Richard den Ball gegen den Körper köpfte, dieser zurück auf den Angreifer prallte und von dort ins Tor zurücktrudelte. Die ersten Entenlebenszeichen setzte anschließend Mustapha, der mit einer wahren Energieexplosion den Keeper des Gegners bedrängte. Letzterer konnte Mustaphas Granate zwar noch in Richtung des zweiten Pfostens lenken, von welcher der Entenstürmer dann aber unbedrängt zum ersten Ententor im dritten Spiel an diesem Tage einschob.

Ab dann lief die Ententorfabrik. Victor schlenzte die Kugel aus zentraler Position oben links in die Maschen, bevor Lothar seine hervorragende Technik ausspielte, indem er sehenswert von zwei Verteidigern arg bedrängt scheinbar lässig zum 3:1 aus Entensicht einschob. Das 4:1 besorgte dann wieder Mustapha, der sich an diesem Tag mit irgend etwas gedopt haben musste. Was es war, hat er den Enten noch nicht erzählt, aber alle anderen wollen es auch haben! Anschließend ließen es die Enten besonnener angehen. Zu besonnen, denn der Cheforganisator Clemens bewies nicht nur, dass er eine hervorragende Gemüsesuppe zubereiten kann, sondern auch Spurtstärke und Torinstinkt. Kurzenfußes nahm er den weit aufgerückten Enten den Ball ab, flog förmlich auf den herauseilenden Enten-Keeper zu und versenkte die Kugel per Flachschuss an letzterem vorbei zum 4:2 Anschlusstreffer.

In der letzten Spielminute hätten die Gastgeber noch auf 4:3 herankommen können, nachdem gleich drei Stürmer frei auf Richard zuliefen, dieser sich für den Linksaußen entschied, welcher aber zu dem eingangs erwähnten gefährlichen Zehner zentral passte. Letzterer glänzte aber dieses Mal mit Harmlosigkeit, als er den Ball aus kurzer Distanz am leeren Entengehäuse vorbeischob, so dass es letztendlich bei einem 4:2 Erfolg der Enten blieb.

Von dem eigentlichen Turnier gibt es wenig Schönes zu berichten. „Blutgrätsche” Matthias D. schied frühzeitig verletzt aus. Blugrätschennachwuchs „Hannchen” durfte mit seinen knapp drei Jahren altersbedingt leider noch nicht eingesetzt werden, so dass in vier Begegnungen ein mageres Törchen nach Ecke von Mustapha auf Ralf – welcher am zweiten Pfosten lauerte – per Kopf gegen Frischauf 1974 aus Bingen erzielt wurde. Dem einen Treffer standen acht Gegentreffer und null Punkte gegenüber, was letztendlich den fünften und damit ersten Platz von hinten bedeutete.

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