Ein historisches Comeback der Enten
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(Mainz – Edgar L.) Da unser Gegner nur zu 8 antrat, entschieden wir 9 gegen 9 auf ein verkleinertes Spielfeld zu spielen. Hierfür wechselten Eric als Torwart sowie Franzisko als Feldspieler zu Salza; so dass sie zumindest einen Auswechselspieler hatten. Als Marian zur 2. Halbzeit kam, wechselte auch Jesus zum Gegner.
Ziel war es zunächst defensiv sicher zu stehen und nicht wieder früh in Rückstand zu geraten, wie einige Wochen zuvor gegen Rasenschach. Offensiv fehlten mit Natan und Samir leider wieder unsere Torgaranten. Mario sollte als technisch versierten Spieler unser Verbindungsspieler zwischen Defensive und Offensive sein.
Das Spiel begann wie geplant abwartend und es gab kaum Chancen auf beiden Seiten. Durch einen individuellen Fehler kassierten wir leider das 0:1. Die wenigen Entenchancen vereitelte Eric, als er etwa Edgars strammen Schuss nach einer Ecke wieder zur Ecke klärte.
In der 2. Hälfte kam Marian, welcher uns durch seine Schnelligkeit helfen sollte. Der Start war jedoch unglücklich. Nach einer unnötigen Ecke kassierten wir das 0:2. Nach einer Wechselphase war die sonst sichere Entendefensive unsortiert und wir kassierten zwei weitere Treffer nach Weitschüssen. 0:4 stand es plötzlich, obwohl das Spiel eigentlich ausgeglichen war. Salza nutzte seine Chancen jedoch bis dahin eiskalt aus.
Nach der Trinkpause ließen die Kräfte bei Salza für uns Enten zum Glück nach. So überlief Marian zweimal seinen Gegenspieler, nachdem er klug von Mario eingesetzt wurde, und versenkte seinerseits eiskalt zum 1:4 sowie zum 2:4. Nun wuchsen uns Flügel und die Beine von Salza wurden immer schwerer. Per gefühlvollen Freistoß in den Winkel erzielte Javad das 3:4. Nachdem Habib per Kopf bei einer Ecke zum 4:4 traf, war der Jubel groß. Wir wollten das Momentum jedoch nutzen und das Spiel komplett drehen. Dies gelang auch durch Javad, der durch die Ankunft von Marian mehr Raum erhielt und zum 5:4 sowie zum 6:4 einnetzte. Ein historisches Comeback der Enten, was uns Mut geben sollte, wenn wir in Zukunft mal zurückliegen sollten.
Nach dem Spiel holten wir auch noch die Übergabe der Postkarte mit Wühlmaus nach, welches das Salza-Maskottchen ist. Mit einem Lächeln freuten wir uns schon auf das nächste Wiedersehen
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