Schachmatt im Hochsommer

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(Mainz – Edgar L.) Am 20.06. spielten wir bei sommerlichen Temperaturen über 30 Grad in unserer Entenarena gegen Rasenschach. Die letzten Begegnungen waren spannend und wir wollten unsere Bilanz aufbessern.

Leider fehlten uns diesmal unsere offensive Torgaranten Samir und zu Beginn auch Nathan. Auch kreative Köpfe wie Mario fehlten - zu allem Überfluss spielte der sogar beim Gegner mit. Mit Marian und Habib hatten wir jedoch schnelle Flügelspieler.

Aufgrund der Hitze setzte Coach John jedoch mehr auf Kurzpassspiel mit dem aus einer Verletzung wiederkehrenden Davide als Schaltzentrale, um nicht so schnell aus der Puste zu geraten.

Die taktische Umsetzung des Plans war herausfordernd, da der kleinfelderprobte Gegner das Kurzpassspiel mehr gewohnt war als wir. In den ersten Minuten schien der Plan dennoch aufzugehen, und Marian gelangte frei vors gegnerische Tor. Sein Schuss aus wenigen Metern wurde jedoch durch den starken Gästetorhüter pariert. Quasi im Gegenzug kassierten wir das 0:1 per Weitschuss.

Im Anschluss verloren wir zu oft den Ball und zuweilen auch das Zutrauen in unser Spiel, so dass wir offensiv kaum noch zu Chancen kamen und auch in der Defensive keinen Zugriff hatten. Mario und sein kongenialer Partner im zentralen Mittelfeld bereiteten uns hier besondere Probleme. Sie setzten ihre schnellen Flügelspieler durch geschickte Pässe klug ein oder stießen selbst in Lücken. So stand es zur Halbzeit verdient 3:0 für das Team "Rasenschach".

Leider änderte sich die Situation auch nach der Pause zunächst nicht. Beim Stand von 0:4 stieß Nathan zum Ententeam. Seine spielerische Klasse half uns sofort und jeder Einzelne schien sich etwas zu steigern.  Wir konnten das Spielgeschehen nun offener gestalten und setzen auch selbst offensive Nadelstiche. Trotzdem kassierten wir das 0:5. Wir blieben jedoch auf Augenhöhe und erzielten den 1:5 Ehrentreffer durch Nathan. Als Nathan angeschlagen raus musste, bekam Rasenschach wieder Oberwasser und erzielte kurz vor Schluss noch das 1:6.

Wir gratulierten unserem Gegner fair zum verdienten Sieg, aber blickten schon nach vorn. Beim nächsten Aufeinandertreffen, wollen wir wieder an unsere Leistungsgrenzen stoßen und zeigen, dass eine Ente zwar mal abtauchen kann, aber auf Dauer nicht untergeht.

 

 

 

 

 

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