Respekt!-Person November 2010

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Ronald Uhlich – »Respekt!«-Person des Monats November 2010

Wie angekündigt steht nun auch der Artikel inklusive der Film-Berichterstattung auf der Titelseite von respekt.tv (wie lange noch?) sowie bei den Respekt!-Personen unter dem Monat November 2010. Damit hat sich der selbsternannte Enten-Coach auf Lebenszeit in die Riege der Botschafter dieser Aktion nahtlos zwischen Harald Strutz, Thomas Tuchel (beide FSV Mainz 05), Jürgen Klopp (Ex-FSV Mainz 05), Steffi Jones, Günter Wallraff, Henni Nachtsheim (Rodgau Monotones, Badesalz) und zahllosen weiteren Promis eingereiht.

Der FC Ente Bagdad gratuliert Ronald von ganzem Herzen zu dieser Ernennung – und sich selbst natürlich auch. Denn Ente Bagdad ohne Ronald ist genauso undenkbar wie umgekehrt.

„Ronald Uhlich – »Respekt!«-Person des Monats November 2010

Für die »Respekt!«-Auszeichnung im Monat November 2010 hat das »Respekt!«-Redaktionsteam den Enten-Coach Ronald Uhlich und seinen Mainzer Fußball-Club Ente Bagdad ausgewählt. Damit möchten wir die vorbildliche Integrationsarbeit ehren, die der FC Ente Bagdad schon seit Jahrzehnten leistet.

Die Preisverleihung fand am 20. November 2010 in der Mainzer »Enten-Arena« statt, bei der Ronald Uhlich, Coach des 1973 gegründeten Mainzer Fußball-Freizeitvereins, stolz die »Respekt!«-Auszeichnung entgegen nahm.

Die Hobby-Fußballmannschaft war 1973 von einem bunt zusammen gewürfelten Haufen von Freunden und Schulkameraden – darunter auch Uhlich – gegründet worden. Die Spieler des Freizeitclubs stammen heute aus Frankreich, Rumänien, Polen, der Türkei, Bolivien, Marokko, Algerien und Burkina Faso – dies zeigt deutlich, dass dem Verein neben der Freude am Kicken auch der soziale Aspekt und die Integration anderer Nationalitäten am Herzen liegt.

»You’ll never watschel alone« lautet dabei das Motto vom FC Ente Bagdad, und Toleranz und Respekt sowie Fairness gegenüber den Mitspielern gehören zum Ehrenkodex. Zur damaligen Namensfindung von »FC Ente Bagdad« erläutert Uhlich: »Wir wollten einen internationalen Namen, um unsere kosmopolitische, weltoffene Einstellung zu dokumentieren. Bagdad, in dieser Zeit als Synonym für 1001 Nacht, sollte unser märchenhaftes Fußballspiel symbolisieren.«

Beim FC Ente Bagdad wird aktiv der interkulturelle Austausch gefördert und gelebt – über das Kicken auf dem Fußballfeld hinaus. Der Freizeitclub steht sowohl privat als auch beruflich seinen ausländischen Mitspielern zur Seite, wenn diese Hilfe benötigen. Über die Jahre sind die Vereinsmitglieder zu einem starken Netzwerk zusammengewachsen, das sich gegenseitig unterstützt. Der FC Ente Bagdad ist ein vorbildliches Beispiel dafür, wie die Themen Sport und Integration mit einander verbunden werden können.”

Update März 2018: Der Original-Artikel ist leider nicht mehr auf der Webseite einzusehen, allerdings steht der Text oben und der dazugehörige Film ist noch auf der YouTube-Seite der »Respekt! Kein Platz für Rassismus« gGmbH zu finden.

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