Ostern in München

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Enten verbringen ein herrliches Osterwochenende – und Oktay stellt einen neuen Rekord auf

(eig. Bericht) Bei herrlichem Frühsommerwetter reisten die meisten Enten bereits am Karfreitag in die bayerische Metropole und arbeiteten am Abend sogleich den ersten Programmpunkt ab: Abendessen in einer angesagten Kneipe auf der Leopoldstraße. Draußen wurde flaniert, mit alten oder teuren Autos auf- und abgefahren und möglichst gut ausgesehen. Drinnen schnatterten, aßen und tranken die Enten gut gelaunt und völlig unbeeindruckt von der großen weiten Promiwelt vor der Tür.

Der Samstag war nach einem Bummel- und Shoppingvormittag in der City geprägt von einem Fußballspiel (Spielbericht siehe unten) sowie dem sehr angenehmen Abend bei leckerem Essen in einem marokkanischen Restaurant. Zwanzig Entinnen und Enten stellten die Restaurantleitung zwar vor ein kleines logistisches Problem, das aber mit nordafrikanischer Nonchalance bereinigt wurde. Zum Trost – und weil die Gesamtrechnung wohl zur Zufriedenheit des Besitzers ausgefallen war – gab‘s am Ende noch eine Runde Arrak (Syrienreisende: Erinnert Euch!).

Für den Sonntag hatten sich Le Coach und La Présid-Ente noch ein saisonbedingtes Highlight ausgedacht: Ostereiersuchen im Englischen Garten. Zwischenzeitlich waren auch die letzten Enten mit einer Pferdekutsche angekommen, sodass anschließend alle bei Haxn, Hendl und Maß zusammen in der Sonne saßen, der Blasmusikkapelle lauschten und angeregt kreuz und quer durcheinander redeten. Aufbruchstimmung kam dann ab dem frühen Nachmittag auf, denn es hatte sich doch eine Mehrzahl der Enten überlegt, auf der Rückfahrt das Spiel von Mainz 05 in Nürnberg anzuschauen.

In diesem Zusammenhang steht auch Oktays Rekord, über dessen Zustandekommen immer noch gerätselt wird. Die Fachwelt ist sich uneins, ob es sich um das geschickte Ausnutzen einer Verwerfung im Raum-Zeit-Kontinuum handelte, oder ob sein Gepäck einfach nur langsamer war. Fakt jedenfalls ist, dass Oktay eine Stunde später als seine Reisetasche in München aufbrach, sich auf der Fahrt noch das Fußballspiel im Nürnberger Stadion ansah und es trotzdem schaffte, zehn Minuten vor seinen Sachen am Frankfurter Flughafen einzutreffen. Immer wieder unglaublich, diese Enten!

Einen kurzen Filmtrailer als Appetithäppchen gibt es hier zu sehen.

 

Nun zum Spielbericht:

Im Schatten der Allianz-Arena

Enten unterliegen bei sommerlicher Hitze

(Christian H.) Vielleicht hätten die drei juwi-Enten, die als erste am Sportplatz in München-Freiamt waren, doch auf den Coach hören sollen. „Ein Bier vor dem Spiel ist okay“, ließ der Enten-Präsident – umgeben vom Echo der gekachelten Räume seines Hotels – am Telefon verkünden. Allein, die drei hörten nicht; dabei lockte der Arena-Treff, passend zum Heimspiel der Sechziger Löwen, mit leckeren Gebräu nach bayerischem Reinheitsgebot.

Und es wäre viel Zeit zum Genießen und Verdauen gewesen, denn der Anpfiff des für 15.00 Uhr geplanten Kräftemessens zwischen dem FC Ente Bagdad aus Mainz und den Gastgebern vom FC Maroc München verzögerte sich um gefühlte (und echte) 30 Minuten. Die Münchner Nordafrikas hatten ganz offenbar ein wenig Mehraufwand, ein komplettes Team auf die Beine zu stellen – und so halfen die Enten dann auch mit Mohammed und Oktay aus.

Dennoch begann die Partie mit elf gegen zehn, und die Enten konnten auch schnell Kapital aus dem numerischen Übergewicht ziehen. Mit einer starken Offensive ergaben sich zahlreiche gute Chancen, die auch zum frühzeitigen 2:0 durch Christoph und Matthias führten. Kleinere Umstellungen in der Enten-Abwehr führten dann jedoch zum Anschlusstreffer, den Mohammed mit einer gewissen Cleverness vorbereitete: Unbeachtet vom Schiedsrichter drang er beim Abschlag des Ententorwarts in den Sechszehner ein, nahm das als Zuspiel gedachte Bällchen auf und passte quer zum mitgelaufenen Kollegen – der auf Umwegen und auch ein wenig umständlich dann zum 1:2 einschob.

In der zweiten Halbzeit – die Marokkaner waren mittlerweile komplett und Stefan S. war in die Rolle des schwarzen Mannes geschlüpft – drängte der FC Maroc auf den Ausgleich, doch das nächste Tor erzielte Matthias zum 3:1. Dann ging es Schlag auf Schlag: Per Strafstoß und per Konter glichen die Marokkaner aus. Und während manche Enten mit Gedanken ganz offensichtlich eher bei der Live-Konferenz im benachbarten Arena-Treff waren, erzielte Mohammed das 4:3, wenig später folgte gar das 5:3. In der Schlussminute gelang Matthias dann sein dritter Treffer zum 4:5. Doch zum Ausgleich sollte es nicht mehr reichen.

Insgesamt eine aus Entensicht unnötige Niederlage, denn dieser Gegner war allemal zu besiegen. Doch leider unterließen es die Enten, mit Spritzigkeit und gutem Passspiel den nötigen Aufwand für einen Sieg an den Tag zu legen. Gleichwohl ist natürlich auch zu berücksichtigen, dass mit Marc und Jan (beide juwi) sowie Ralf von den Jedermännern aus Bodenheim und Karsten (Schulfreund von Christoph) gleich vier Enten zum ersten Mal für die Mainzer Freizeitkicker auf dem Platz standen.

Den Abend genossen die Enten dann in einem marokkanischen Restaurant, den Morgen im Englischen Garten bei der Eiersuche und mit Maß und Hendl.

Auf dem Feld standen, am Tisch saßen und die Eier suchten:

Tor: Jan L. (juwi) & Christian H.

Abwehr: Marc T. (juwi), Gunther, Stefan, Victor & Ronald

MIttelfeld: Werner, Christoph, Matthias & Karsten

Sturm: Simon & Ralf Jedermann

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