Ostern bei den Enten

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Osterfest zusammen mit unseren neuen ukrainischen Freunden

(Mainz – eig. Bericht) Ostermontag im Botanischen Garten in Mainz. Da kommt er, der Osterhase von Ente Bagdad. Die ukrainischen Kinder mit ihren Müttern sind sprachlos. So etwas haben sie noch nie gesehen.

Die Begeisterung ist groß, die ersten Kinder laufen bereits auf den Osterhasen zu, umarmen ihn, schmiegen sich an sein weiches Fell und wollen ihn gar nicht mehr loslassen. Der Osterhase ist gleichfalls tief berührt; so einen herzlichen Empfang hat er noch nie erlebt.

Nach ein paar Minuten des Durchatmens ergreift er dann das Wort und erklärt den Kindern und ihren Eltern in einer interaktiven Frage- und Antwortrunde die Geschichte des deutschen Brauchtums und des Ostereiersuchens.

Dann wird bis drei gezählt und die Kinder dürfen auf die Suche gehen. Der ukrainische Suchtrupp arbeitet sehr gründlich, jeder Strauch, jeder Baum, jeder Grashalm, jede Blume wird untersucht. Es wird gelacht, gejohlt, gequietscht und freudig geschrien.

Kein einziges Osternest, kein einziges Ei bleibt unentdeckt.

In der Zwischenzeit genießen die Erwachsenen die kleine Weinprobe mit Herbert, unserem Enten-Weinbotschafter. Zwei rheinhessische Weißweine sowie ein Rosé werden kredenzt und runden den tollen Ostermontag perfekt ab.

Am Ende des Nachmittags sind sich alle einig: Dies war ein ganz besonderer Osterfeiertag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Insbesondere auch nach der spontanen Rede einer der Mütter, deren Dank allen aus dem Herzen sprach. Die eine oder andere Träne der Rührung konnte dabei nicht verborgen werden.

Danke an Maryna für die Übersetzungen, an den Osterhasen, an Wurzel als Ideengeber, an Herbert für die Weinprobe, an Rita für die Osternester und Danke an all die lieben Menschen, die zu diesem unvergesslichen Ostermontag beigetragen haben.

You’ll never watschel alone!

#StandWithUkraine

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