Obermayer Award 2023 - Preisverleihung

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Großer Bahnhof für die Preisträger

(Mainz – eig. Bericht) Seit mehr als zwei Jahrzehnten würdigen die Obermayer Awards Einzelpersonen und Organisationen in Deutschland, die mit kreativem und uneigennützigem Engagement dazu beigetragen haben, die jüdische Geschichte und Kultur in ihren Gemeinden zu bewahren und Hass, Vorurteilen und Antisemitismus entgegenzuwirken. Unter den bislang Ausgezeichneten waren Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie Menschen aus technischen Berufen, Justiz und Rechtswesen, Kunst und Kultur, Verlagsgeschäft, Bankwesen und Unternehmensführung aus allen Regionen Deutschlands. Sie haben in ihren Gemeinden und weltweit Brücken geschlagen und dadurch enge Beziehungen zu ehemaligen jüdischen Bürger*innen und ihren Nachfahren aufgebaut. Gleichzeitig gelingt es dank ihrer Arbeit, auch jüngeren Generationen die Lehren der Geschichte zu vermitteln.

Unter den Preisträgern des Jahres 2023 waren der FC Ente Bagdad und Le Maître Stefan S..

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Abgeordnetenhaus von Berlin, die auch weltweit über einen Livestream sowohl des Abgeordnetenhauses als auch von Widen the Circle, dem deutschen Ableger der Obermayer-Stiftung, bei dem Stefan seit 2020 aktiv mit dabei ist, verfolgt werden konnte, wurden die sechs Preisträger ausgezeichnet. Le Maître der Enten nahm den Preis in Demut stellvertretend für alle Enten und deren Unterstützer entgegen.

In ihren Reden gingen sowohl Dennis Buchner, Präsident des Abgeordnetenhauses, als auch Judith und Joel Obermayer auf die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements für die Erinnerungsarbeit ein, die große Auswirkung auf die Gegenwart und auf die Zukunft unserer Gesellschaft haben. Ähnlich hatte sich bereits im November 2022 Bundesinnenminsterin Nancy Faeser bei ihrem Besuch in der Enten-Arena geäußert.

Die zweistündige Preisverleihungszeremonie musste Le Maître glücklicherweise nicht alleine bewältigen. Neben seiner Gattin, dem Enten-Coach und der Enten-First Lady war Makkabi Deutschland mit vier Personen angereist und Dr. Cornelia Dold vom Haus des Erinnerns in Mainz war ebenso mit von der Partie wie Serge Salomon und Gattin Christiane. Hochkarätige Besetzung also sogar bei den Supportern.

Wir sehen diese Auszeichnung als Anerkennung unserer langjährigen und oft kräftezehrenden Arbeit für die Gesellschaft, deren Gegenwart und Zukunft sowie für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Und wir hoffen, dass die mediale Welle, die diese Preisverleihung weltweit erzeugt hat, viele Menschen zum Ehrenamt und insbesondere zum aktiven Eintreten gegen Hass, Rassismus, Homophobie, Antisemitismus und Antiziganismus bewegen wird.

You’ll never watschel alone!

Der Zusammenschnitt der Preisverleihung und des Einspielers von Filmemacher Moritz Richard Schmidt sowie des Interviews kann an dieser Stelle angesehen werden.

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