Neujahrskick

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Anpfiff zur 50. Enten-Saison

(Mainz – eig. Bericht) Mildes Wetter in der Enten-Arena, nach den Feiertagen vielleicht noch erinnerte gute Vorsätze für das neue Jahr 2023, der in Aussicht gestellte Umtrunk oder gar der zweimalige Aufruf des Enten-Coaches Ronald: Was auch immer die Enten dazu bewegt haben mag, es waren geschlagene 34 an der Zahl zum Neujahrskick gekommen.

Neben der schieren Anzahl war auch die Pünktlichkeit der Enten ein Hoffnungsschimmer für das 50. Entenjahr. Während die Enten-Arena üblicherweise zum offiziellen Beginn des Enten-Kicks um 16:30 Uhr noch dem Erscheinen der ersten Ente entgegenfiebert stand an diesem Tag schon ein knappes Dutzend Spieler auf dem Platz.

So konnte der Enten-Coach seine Neujahrsansprache bereits kurz vor 17 Uhr halten. Er wies auf das vollendete fünfte Jahrzehnt FC Ente Bagdad hin, erging sich kurz in Erinnerungen an die Gründungszeit unseres „Mini-Furz-Hobbyfußballclubs“ und gab zum wiederholten Male seinem Erstaunen Ausdruck, dass es uns heute immer noch gibt. „Das hätte sich damals keiner träumen lassen“, bestätigte er.

34 Enten wurden nun in zwei Mannschaften zu je 17 Spielern aufgeteilt. Da wurde schon ein „Grottenkick“ gemutmaßt, weil „man da ja kein ordentliches Fußballspiel aufziehen kann“. Ehrlich gesagt, danach sah es stellenweise auch aus, denn immerhin waren das dann auch 68 Beine und Füße, die sich dem Ball in den Weg stellen konnten.

Vor zahlreichen Zuschauern und mit zunehmendem Spielverlauf obsiegte jedoch die Gravitation, das heißt, dass es einigen Enten immer schwerer fiel, Körpermasse in Vortrieb umzusetzen. Schnell fielen dann auch schon die ersten Tore, zunächst aber nur für die eine Mannschaft. Die andere schaffte es allerdings, das Spiel zu drehen und einen 0:3-Rückstand in eine 4:3-Führung umzuwandeln. Die letzte Viertelstunde verlief dann nach dem 4:4 einigermaßen ausgeglichen, aber die Schlussminuten wurden doch nochmal spannend. Kurz vor Abpfiff schienen die Sieger mit 5:4 schon festzustehen, was Aziz mit einem herrlichen Kopfball zum Ausgleich in der Schlusssekunde aber zu vereiteln wusste.

Spieler und Schlachtenbummler waren am Ende mit dem Gebotenen hochzufrieden und freuten sich über erfrischende Getränke und das „werkstattkalte“ Bier von Ralf, mit denen die dritte Halbzeit eingeläutet wurde. Gute Laune, gute Stimmung und viele gute Gespräche wurden vom mittlerweile das Flutlicht in der Enten-Arena unterstützenden Vollmond registriert.

Und der Enten-Coach fasste zusammen: „Besser hätte das 50. Jubiläumsjahr von Ente Bagdad nicht beginnen können. Die Ente lebt!“. Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht

You’ll never watschel alone!

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