Mainzer Enten wagen sich in den Frankfurter Wald
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(Mainz – Le Reporteur) Als das Heimspiel der Frankfurter Eintracht gegen den 1. FSV auf den 9. November - dem Jahrestag der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 - terminiert wurde, war den Verantwortlichen des Eintracht Museums sofort klar, dass sie an diesem geschichtsträchtigen Datum ein Zeichen für Toleranz und Respekt setzen wollten. Was lag da näher, als den Mainzer FC Ente Bagdad bei sich auf die ehrwürdige Waldtribüne vor dem Eintracht Museum einzuladen. Zwei Julius Hirsch Preisträger (FC Ente Bagdad im Jahr 2019 und Eintracht Frankfurt Museum im Jahr 2021) stehen gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt ein.
John und Edgar als Entenvertreter tauschten sich mit den Moderatoren Pia und Beve darüber aus, wie jeder Einzelne auf und neben dem Platz einen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten kann. Wir hatte die Gelegenheit über unsere konkreten Erfahrungen als für Integration prämierter Verein, über unsere Erinnerungsarbeit sowie über unsere Kooperation mit dem 1. FSV Mainz 05 zu sprechen.
Das Publikum verstand, dass Vielfalt eine Chance für unsere Gesellschaft ist und begleitete unseren ca. 10-minütigen Auftritt mit Nicken und Klatschen.
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