Love Football - Hate Racism: Talkrunde in Mainz
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(Mainz – eig. Bericht) Im Rahmen der Gesprächsreihe „Parlons-en!“ (Reden wir darüber) des Institut Français kam am 23. Juni eine Talkrunde zum Thema „Love Football - Hate Racism: Vom Kampf gegen Diskriminierung im beliebtesten Sport der Welt“ im Mainzer Landesmuseum zusammen. Etwa zwei Dutzend interessierte Menschen waren der Einladung zu diesem Event trotz der tropischen Hitze gefolgt.
Der von der Wortpiratin Mara Pfeiffer moderierte Austausch war hochkarätig besetzt. Rachel Etse, die Ethnologin und Rassismuskritikerin, kam durch ihre Masterarbeit zur Beleidigungskultur im deutschen Männerfußball zum beliebtesten Sport in Deutschland. Younis Kamil ist Sportwissenschaftler und Managementexperte sudanesischer Herkunft. In seiner Forschungsarbeit an der Vrije Universiteit Brussel untersucht er, ob Fußball den sozialen Zusammenhalt fördern kann und wenn ja, unter welchen Umständen. Le Maître der Enten, Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaftler, ist außer bei den Enten auch bei Fairness United – Für Menschenrechte im Fußball aktiv und brachte die Fan-, Spieler- und Vereinsperspektive in die Runde mit ein.
Es entspann sich eine etwa zweistündige Diskussion, vom aufmerksamen Plenum konzentriert verfolgt und von Mara Pfeiffer professionell geleitet. Wobei sie nach reichlich überzogenem Zeitrahmen einräumte, dass durch die lebhafte Diskussion die allermeisten ihrer Fragen schon im Voraus beantwortet worden waren. Nach einer Q&A-Runde mit dem Publikum aus sechs Nationen tauschten sich alle bei Wasser, Wein und Brezeln noch ausgiebig aus, bevor man weit nach 21 Uhr den Heimweg antrat.
Ein toller Talkabend mit vielen neuen Erkenntnissen war zu Ende gegangen.
Bildnachweis: Institut Français Mainz
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