Julius Hirsch Preis

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„Der DFB sagt Nein zu Diskriminierung

Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises verbindet der DFB die ehrende Erinnerung an seinen jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch.

Die Idee zu diesem Preis reicht zurück in das Frühjahr 2005, als Nils Havemann dem Deutschen Fußball-Bund die Ergebnisse des historischen Gutachtens „Fußball unterm Hakenkreuz“ zur Geschichte des DFB im Nationalsozialismus vorgelegt hatte. Nach intensiven Gesprächen mit der Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und nicht zuletzt der Familie Hirsch wurde dem DFB klar, dass er nun die Lehre aus seiner Geschichte ziehen und in konkretes Handeln umsetzen musste. Ende 2005 wurde die Idee Wirklichkeit und der Julius Hirsch Preis in Leipzig erstmals verliehen.

Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises fordert der DFB seine Mitgliedsverbände und Vereine, seine mehr als sechs Millionen Spieler, Trainer, Funktionäre und besonders die Jugend in seinen Reihen auf, sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen auf dem Fußballplatz, im Stadion und in der Gesellschaft zu stellen. Er will mit diesem Preis das Engagement seiner Vereinsmitglieder, Fans, Freunde und Anhänger, verstanden als Arbeit für den Frieden in der Gesellschaft, unterstützen und fördern.“

Der FC Ente Bagdad, bekanntermaßen engagiert und sozial wie integrativ auch ohne medienwirksame Aufforderung aktiv, befand sich im Jahr 2011 in illustrer Bewerberrunde für diese Auszeichnung. Es hat nicht ganz gereicht, aber immerhin erhielten wir eine Teilnahmeurkunde, die unser Wirken anerkennt.

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