Jedermänner ./. Ente Bagdad 3:8

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Federweißer und Zwiebelkuchen: Nein. Dunkelheit und Kälte: Ja.

(Mainz – Robert S.) Insgesamt elf Tore addieren sich zu den schon immer torreichen Traditionskicks. Tore, in ewiger Ekstase des wilden und ungehemmten Offensivspiels beider Mannschaften.

Die meisten blieben nach dem Spiel in dem legendären Jedermanns-Hof. Nicht nur, um der Jedermanns leckere Schokomuffins, Brezeln und gutes Gebräu zu genießen (dafür nochmal herzlichen Dank an die Jedermänner!). Es wurden auch noch lange voller Leidenschaft aufregende Spielszenen diskutiert.

Schade nur, dass sich Torwart István bei einem Unhaltbaren aus wenigen Metern heldenhaft die Hand verletzte. Wir alle wünschen dir weiterhin gute Besserung, lieber István!

Trotz guten Entenspiels in der ersten Halbzeit stand es zur Pause 4:0 für die Jedermänner.

In der zweiten Halbzeit griff dann die bewährte Auswechseltaktik des Trainerteams Johnald: Eine fast komplett neue und frische Ententruppe kombinierte sich überragend über das magische Dreieck Tilodinio, Marinessi und Omenakuku zu drei berauschenden Toren, von denen Lars P. zwei und Omena eines erzielten. Wie mit Zaubertrank im Olymp: Haudraufundschluss. Die Jedermänner waren beeindruckt und standen „neber de Kapp“.

Doch auch der Jedermann-Trainer nahm Hansi als Vorbild und den Wind der Mannschaft mit, denn er wechselte schlicht seine besten Spieler wieder ein, deutlich jüngere Kerle im Dauersprint.

Erwähnenswert ist noch das Torwartdebüt von Strafraumwühler Habibeier. Er ersetzte István. Kaum auf dem Platz, sah er gleich fünf gegen zwei auf sich zustürmen. Durch ein spektakuläres Jagen des Balles von einer Gegenente zur anderen konnte Habibeier den letztlich dann trotzdem noch kunstvollen Einschlag des Balles zumindest um eine gefühlte Ewigkeit aufhalten. Erschlaffendes Entengefieder deutete sich an: Es dauerte fast ebenso eine Ewigkeit, bis die Mitspieler aus der Beobachtung der unterhaltsamen Szene in die Defensive zurückkamen, um dann zumindest noch den Ball aus dem Netz zu holen.

Fazit: Die jährlichen Spiele gegen die Jedermänner sind fortlaufend. Zwischendurch mal für einige Minuten weniger Tore als die Jedermänner sind in der Gesamttorfolge über die Jahre daher auch nicht so dramatisch. Und Tore gibt es mit den Jedermännern ja immer viele. So bekam auch das Publikum diesmal wieder viel geboten. Ente gut, alles gut. Die Freundschaft zu den Jedermännern und der Entenkosmos leben – und es gibt ein nächstes Spiel.

Heute gab es für den Kick sicherlich Douze Points! aus dem Entenstudio in Lausanne. Na gut, zumindest Onze Points!, für jedes Tor einen.

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