Interkulturelle Woche 2025 endet mit Sport und Tanz
(Kommentare: 0)
(Mainz – Edgar L.) Alle Beteiligten freuten sich darauf, ein Zeichen für Vielfalt zu setzen. Tanzende Fans und Trommelwirbel machten dieses jährliche Aufeinandertreffen zu etwas Besonderem. Und natürlich wurde auch gekickt... Begeisterte Fans sahen acht Tore!
Unser Team war stark aufgestellt. Wir hatten ausgebildete Verteidiger, ein spielstarkes Mittelfeld, schnelle Flügelspieler und unser Torgarant Samir war dabei. Unser Gegner wurde durch unsere kolumbianische Ente, Mario, unterstützt.
Das Spiel begann vielversprechend für uns. Gleich unsere erste gelungene Kombination von der Abwehr übers Mittelfeld bis in den Sturm hinein führte zum 1:0 durch Ali. Auch im Anschluss blieben wir am Drücker, nutzten - wie durch John geplant - die Breite des Platzes und erspielten uns regelmäßig Großchancen. Hier half uns, dass der Gegner kaum eingespielt war. So führten wir zur Halbzeit durch weitere Tore von Hawed und Samir hochverdient mit 3:0.
In der 2. Halbzeit war unser Gegner eingespielter und brachte einen körperlich starken neuen Stürmer. Diesmal begann das Spiel anders und die Ruanda-Auswahl nutzte ihrerseits gleich die erste Gelegenheit zum 1:3 Anschluss. Wir ließen aber nicht locker und stellten durch Habib infolge einer Ecke zum 4:1 den Drei-Tore-Abstand wieder her. Anschließend wurde das Spiel körperbetonter und hektischer. Der Gegner nutze seine Großchancen eiskalt und wir Enten leisteten uns einige Fehlpässe, defensive Aussetzer und ließen im Angriff selbst beste Möglichkeiten ungenutzt.
So stand es kurz vor Schluss plötzlich 4:4. Trotzdem sollten wir noch die Gelegenheit zum verdienten Sieg erhalten, aber Samirs Schuss verfehlte den Kasten um wenige Zentimeter.
Nach dem Spiel gab es das gewohnte fröhliche Trommeln mit unseren ruandischen Freunden. Das Resultat wurde nebensächlich. Einig war man sich jedoch darin, dass beim nächsten Aufeinandertreffen weniger Risiko im Zweikampf eingegangen werden sollte. Unnötige Verletzungen wie in diesem Spiel sollten nicht Teil dieses Spiels für die Vielfalt sein. Beim gemeinsamen Kaltgetränk und Trommeln herrschte bereits Vorfreude auf das Wiedersehen im nächsten Jahr!
Kommentare
Einen Kommentar schreiben