Inter Torpedo Lerchenberg ./. Ente Bagdad 3:3

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Am Sonntag, dem 11.04.2010, kreuzten auf dem Lerchenberg die beiden Teams erneut die Klingen. Die Tornados sannen auf Revanche für die im vergangenen Jahr erlittene 11:1-Schmach in der Enten-Arena. 

Unter der Leitung eines von den Tornados gestellten Schiedsrichters ging die Partie dann munter los. Zunächst sollte es nach einem erneuten Start-Ziel-Sieg für die Enten aussehen, denn das Spielgeschehen fand in den ersten zehn Minuten ausschließlich in der Hälfte der Gastgeber statt. Die Entenführung hatte als guter Gast deshalb auch die beiden Leistungsträger Matthias W. und D. sowie Entenpfeil Simon vorerst nicht zum Einsatz gebracht, sondern ließ Christian H. und Konstantin im Sturm wirbeln. Hinten machten Stefan S., Tobias, Ronald und Eric d.F. dicht. Die Gastgeber hatten ein einfaches Konzept: Sie verteidigten mit Mann und Maus, und ihre pfeilschnellen Stürmer lauerten auf Abspielfehler der Enten. 

Ab der 20. Minute war es dann auch soweit: Der Entendrang ließ deutlich nach und Enten-Keeper Richard durfte den ersten, allerdings harmlosen Weitschuss entschärfen. Danach ging es dann aber Schlag auf Schlag. Fehlpass im Mittelfeld, der schnelle Linksaußen Aref setzte sich durch, flankte unbedrängt in den Entensechzehner und Tornado-Stürmer Michael konnte unbedrängt und lässig zum 1:0 einschieben.

Keine drei Minuten später leisteten sich die Enten erneut einen kapitalen Fehlpass. Nun zeigte  Tornado-Stürmer Michael seine Sprinterqualitäten und jagte die Kugel aus 11 Metern am machtlosen Enten-Keeper vorbei zum 2:0 ins Netz. Es wurde deutlich, dass ohne die magischen Matthiasse hier nichts zu holen war. Die kamen dann auch – und dazu noch Entenpfeil Simon. Zuvor jedoch hatten die Tornados aufgrund eines Enten-Fehlpasses noch eine weitere hundertprozentige Chance, aber der schnelle Aref scheiterte bedrängt von Stefan S. mit seiner Granate am Pfosten des Entengehäuses. 

Anschließend war es dann schon aufgrund der Blutgrätsche (Matthias D.) erst mal vorbei mit der Lerchenberger Herrlichkeit. Die Verteidigung funktionierte nun wie gewohnt, und vorne war es nur eine Frage der Zeit für den Anschlusstreffer. Aber die Enten-Stürmer Konstantin, Simon und Matthias W. trafen alles, nur nicht das Tor. Der Schiedsrichter pfiff anschließend zur Pause, in welcher sich die Enten nicht nur Ergebniskosmetik vornahmen. Hier sollte der erste Entensieg im ersten Entenspiel 2010 her. 

Danach sah es nach der Pause auch aus. Der Mann, der niemals aufgibt (Matthias W.), stellte die Tornadoabwehr immer wieder vor nahezu unlösbare Probleme. Aber der längst überfällige 2:1-Anschlusstreffer war dann Mohammed vorbehalten. Konstantin hatte sich rechts außen bis zur Grundlinie bärenstark durchgesetzt, Rückpass auf den zentral stehenden Mohammed, der die Kugel unhaltbar ins Tornado-Gehäuse einlochte. 

Keine fünf Minuten später fiel dann auch der Ausgleich zum 2:2. Eric d.F. auf Stefan S., der zwei Gegner umspielte, dann mit langem Pass Christian H. bediente, dieser direkt zu Rechtsaußen Konstantin, der mit schönem Flachschuss ins untere rechte Eck vollendete. Die Tornados besannen sich nun. Der sicher geglaubte Sieg war in weite Ferne gerückt. Sie wechselten ihre Raketen ein, und nun durfte sich der Enten-Keeper ein ums andere Mal beweisen. 

Das gelang ihm auch bis zu 70. Minute, aber dann spielte ihm der 12. Mann der Tornados einen Streich. Die hatten in der zweiten Spielhälfte den Wind auf ihrer Seite, es war eher ein Sturm, welcher über das Stadion hinwegfegte (wahrscheinlich heißen sie auch deshalb Tornados). Da drosch Chris aus gut 60 Metern den Ball einfach mal in Richtung Entenstrafraum. Der Schuss wurde vom Wind getragen immer länger und länger – und schlug schließlich über dem etwas zu weit vor seinem Tor stehenden Enten-Keeper zum 3:2 in die Entenmaschen ein. Doch die Führung der Gastgeber hatte nicht lange Bestand. Matthias W. spielte die Tornado-Verteidigung erneut schwindelig, jagte die Kugel auf das Tor, der gute Lerchenberger Schlussmann Markus konnte den Ball nicht festhalten und Simon staubte zum 3:3 Ausgleich ab. 

In der 80. Minute kam es dann zu einem Missverständnis zwischen dem Coach und dem Enten-Keeper. Letzterer missachtete im Eifer des Gefechtes die Rückpassregel, und so kamen die Tornados im Entensechzehner zu einer Riesenchance, da Ihnen der Freistoß am Fünfmeterraum zugesprochen wurde. Der Entenkeeper machte seinen Fehler jedoch wieder gut, parierte den Freistoß und behielt auch beim Nachschuss aus kürzester Distanz die Oberhand. 

Kurz vor Schluss wurde es in der Partie noch einmal richtig turbulent. Die Tornados wollten nach einem vermeintlichen Foul am Entensechzehner einen Freistoß haben, der Schiri ließ weiter spielen und Simon besorgte nach einem 40-Meter-Sprint das 4:3 für die Gäste. Ein regulärer Treffer, aber die Tornados bedrängten den von ihnen gestellten Schiedsrichter derart, dass dieser den bereits gegebenen Treffer zurücknahm. Laut Aussage des Maître soll das während der Partie zuvor schon einmal vorgekommen sein. Es wäre deshalb evtl. darüber nachzudenken, ob man bei einem neuerlichen Aufeinandertreffen der beiden Teams einen professionellen Schiedsrichter beauftragt. 

Für die Enten spielten Christian H., Dirk, Eric d.F., Heiko, Kalli, Konstantin, Matthias D., Matthias W., Mohammed, Richard, Ronald, Stefan S., Tobias, Victor, Simon und Werner.

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