Hitradio FFH – DFB vergibt Julius Hirsch-Preis

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Freude bei Kickern von Ente Bagdad Mainz

(Frankfurt/Main – FFH) Das regionale Hitradio FFH brachte sowohl einen schönen Bericht als auch ein Radiointerview mit dem Entencoach auf seiner Webseite.

Stolze Gesichter bei den Mainzer Amateurfußballern vom FC Ente Bagdad: Der Deutsche Fußballbund hat ihnen den Julius Hirsch-Preis verliehen. „You’ll never watschel alone“, lustiges, aber auch beeindruckendes Motto des Vereins. Abiturienten haben ihn im Zeichen der 68er gegründet – gegen Ausgrenzung und gegen Antisemitismus.

Aktionen mit Mainz 05

Gemeinsam mit dem 1. FSV Mainz 05 und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Dreyer hatte Ente Bagdad vor Beginn des Bundesligaspiels gegen den 1. FC Nürnberg ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt. Daneben veranstaltete der Verein unter dem Motto „Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt“ Zeitzeugengespräche und Gedenkstättenfahrten. Mitgründer Ronald Uhlich am FFH-Mikro sagt dazu: …

Und jetzt die Auszeichnung vom DFB für ihr großes Engagement – quasi der Champions League-Sieg, wie uns Uhlich bei der Preisverleihung noch sagte. Neben der Freude über die Ehrung gab es bei ihm noch die über das Kennenlernen Campinos, des Sängers der Toten Hosen. Die Band wurde ebenfalls vom DFB ausgezeichnet.

Entstehung Julius Hirsch-Preis

Der DFB verleiht den Julius Hirsch-Preis seit 2005. Damit ehrt er Vereine, Institutionen und Einzelpersonen, die sich für Demokratie und Menschenwürde sowie gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form der Diskriminierung einsetzen. Julius Hirsch war vor dem Ersten Weltkrieg einer der bekanntesten Fußballer in Deutschland. Im Zweiten Weltkrieg wurde er nach Auschwitz deportiert und starb dort.

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