Enten-Weihnachtsfeier

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Der offizielle Jahresabschluss beim FC Ente Bagdad

(Mainz – eig. Bericht) Die Enten-Weihnachtsfeier bildet seit Jahrzehnten den krönenden Abschluss eines Enten-Jahres. So auch wieder am Samstag, diesem 21. Dezember 2019.

Nach dem Jahresabschlusskick in der Enten-Arena fanden sich etwa 40 Enten zur Weihnachtsfeier im Restaurant „Schneiders Haasekessel“ hinter dem altehrwürdigen Bruchwegstadion des 1. FSV Mainz 05 ein. Viele neue, aber auch mittlerweile nicht mehr aktive Enten waren dabei. Ehrengast war dieses Jahr der Enten-Historiker Elmar mit Gattin Angie (diese Ausnahme machten wir in der sonst nur junge Männer umfassenden Runde) und Enkel Max. Elmar unterstützt uns seit Jahren im Rahmen des Erinnerungstages im deutschen Fußball, der ja von uns mittlerweile zu den „Mainzer Erinnerungswochen“ angewachsen ist.

Selbstverständlich gehörten die ersten Worte dem selbsternannten Enten-Coach auf Lebenszeit Ronald, der sowohl das vergangene Jahr Paroli laufen ließ als auch einen „Sneak Peak“ auf 2020 gab. Dann hatte der Enten-Weihnachtsmann seinen großen Auftritt, den er wieder bravourös und mit jeder Menge Augenzwinkern meisterte. Beispiel gefällig? –Dem Weihnachtsmann als ausgewiesenem Fußballfachmann war es schlicht ungebreiflich, wie man bei nur drei gewonnen Partien in einem Jahr mit sieben Treffern Torschützenkönig werden konnte. So viele hatte Samir in seinen besten Zeiten in einem Spiel erzielt. Die entsprechenden Urkunden verteilte er trotzdem gern unter aktiver Mithilfe des Enten-Coaches, während die beliebten Fotoalben der frühen Entenjahre und der letzten Reisen die Runde machten.

Anschließend wurden auch einige neue Enten begrüßt und mit dem allseits beliebten Entenschal behängt. Markus P. bekam eine begehrte Trainerjacke für sein außergewöhnliches Engagement auf und neben dem Platz im Rahmen der A-Jugend, deren Trainer ebenfalls reichlich Beifall erhielten. Geklatscht wurde im Übrigen sehr viel und sehr lange an diesem Abend – auch ein Zeichen der Freude und des Zusammenhalts im Team.

Den Trommelwirbel mussten sich die Anwesenden dazu denken, als es zur Verkündung der Ente des Jahres ging. Mit diesem Titel werden traditionell Mitglieder ausgezeichnet, die sich im abgelaufenen Jahr in besonderer Weise ausgezeichnet haben. Wieder war die Entscheidung sehr knapp, da es am Ende auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen vier Enten hinauslief. Auch das ein Zeichen dafür, dass es doch zahlreiche Menschen in unserem „Mini-Furz-Hobby-Fußballclub“ gibt, die diese Auszeichnung verdient hätten.

Weil es aber nur eine/r werden kann, wählten die Beteiligten, die insgesamt drei Stimmen für einen oder mehrere Kandidaten eigener Wahl vergeben konnten, am Ende Joseph L. Er ist unser Social Media-Beauftragter, aktiv in der sogenannten Enten-Taskforce tätig und hatte die Kultur-Kick-Reise nach Israel organisiert und durchgeführt – viele Dinge, die ihn schließlich in den Augen der Enten den begehrten Titel erreichen ließen. Mit Josephs Wahl und Auszeichnung zeigte sich wieder einmal das feine Gespür der Enten für seinen Beitrag zu unserem Vereinsleben und unserem Renommee neben dem Platz. Bravo Joseph! Gratulation.

Unser Bündnispartner Mainz 05 hatte großzügig Trikots gespendet, die den überraschten Enten in der Runde zum Geschenk überreicht wurden. Jeder bekam eines, alle freuten sich.

Eine letzte Überraschung sollte es an diesem schönen Abend aber dann doch noch geben. Ronald und Rita (in Abwesenheit) bekamen jeweils ein T-Shirt mit anerkennenden Worten darauf überreicht, was den Enten-Coach ausnahmsweise einmal sprachlos machte.

Nach so viel Programm ging es zunächst zum wohlverdienten Abendessen, zu dem der FC Ente Bagdad eingeladen hatte. Die hungrigen Schnäbel wurden eifrig gestopft, es wurde diskutiert, gelacht, gegessen und getrunken, bis der nächste Programmpunkt auf der Tagesordnung stand: Live-Musik. Carlos und Jesus sangen und spielten Lieder aus ihrer Heimat Bolivien sowie Mittelamerika, Tilo brachte den Saal zum Mitsingen, die Enten-Schals wurden gehisst und der Spontan-Rap eines Ehrengastes, der den Abend in Reimen zusammenfasste, erheischte tosenden Applaus.

Nachdem Wurzel in alter ostdeutscher Tradition noch Forsythienzweige verteilt hatte ließen die Enten diesen stimmungsvollen Abend bei der einen oder anderen Gerstenkaltschale gut gelaunt ausklingen und verabschiedeten sich sukzessive in den Jahresendurlaub. Es war ein pickepacke voller Abend gewesen. In Anlehnung an das Entenmotto war wieder einmal allen klar geworden:

You’ll never party alone!

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