Enten in der MEWA ARENA

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Einladung zum Heimspiel

(Mainz – eig. Bericht) Nach unserer erfolgreichen Aktion mit „Waffelpause“ in der Enten-Arena ging es für uns am Samstag, dem 5. November, in die MEWA ARENA zum Heimspiel des 1. FSV Mainz 05 gegen den VfL Wolfsburg. Die Nullfünfer hatten uns dankenswerterweise 50 Freikarten zur Verfügung gestellt, sodass unsere ukrainischen Kinder mit ihren Müttern und unsere neuen afghanischen unbegleiteten Jugendlichen die tolle Atmosphäre bei einem Mainzer Heimspiel hautnah erleben konnten. Leider war das Ergebnis am Ende aus Mainzer Sicht nicht so schön, aber es hat allen Beteiligten sehr gefallen.

Bevor es so weit war musste aber noch eine Menge Organisatorisches erledigt werden. Deshalb hatten sich der Enten-Coach Ronald und Le Maître bereits drei Stunden vor dem Anpfiff am Impfbus vor dem Stadion verabredet. Letzte Vorbereitungen wurden getätigt und der Ablauf des Nachmittags diskursiv vorentlastet.

Einige der älteren ukrainischen Kinder wollten im Kidz-Club am Stadion abgegeben werden, wo die beiden alten Enteriche Leo von Mainz 05 und Sven Voss vom ZDF Sportstudio trafen, der den Kindern aus seinem Buch „Champions – Sporthelden, die Geschichte schreiben“ vorlesen wollte. Mit Letzterem hatte Le Maître drei Tage zuvor bei einer Podiumsdiskussion zur Fußball-WM in Katar 2022 in der Wiesbadener Leibnizschule zusammen gesessen.

Dann war der afghanische Spieltagshelfer an der Reihe, der zum Treffpunkt gebracht werden musste, gefolgt von weiteren zehn afhganischen Jugendlichen, die mit aneinandergeknoteten Trikots auf dem Spielfeld den Mainzer Teil der Friedenskette bilden sollten.

Die übrigen unbegleiteten jugendlichen Geflüchteten aus Afghanistan sowie die ukrainischen Kinder mit Eltern versammelten sich ab 14 Uhr vor dem Kidz-Club, um die eingangs erwähnten Freikarten für das Spiel in Empfang zu nehmen. Nachdem endlich alle da und auch noch zwei Schoßkarten für ganz kleine Zuschauer besorgt worden waren konnte der Ententross durch die Eingangskontrolle und bis zum Zuschauerblock geleitet werden.

Vielleicht lag der unglückliche Ausgang des Spiels auch daran, dass Ronald und Stefan erst um 15 Uhr am R-Block in der Fankurve eintrafen, ihnen mithin kaum Zeit für die traditionelle Feuerwurst und das Siegerbier blieb und sie sich kurz vor Anpfiff erst einen Platz in den dichten Reihen der Stehplätze suchen mussten. Geholfen hat es sicher nicht.

Allerdings hatten die Enten zusammen mit Mainz 05 mal wieder über 60 Menschen eine Freude bereiten können, die davon zur Zeit wenig in ihrem Leben haben. Das war die positive Seite dieses Spieltags.

You’ll never watschel alone!

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