Enten erfolgreich bei der Premiere des Ramadan-Cups in Mainz

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(Mainz – Reza P.) Vier Mannschaften spielten in einem Hallenturnier mit fünf Feldspielern und einem Torhüter ab 14 Uhr den Sieger aus. Jedes Team spielte je zweimal während 15 Minuten gegeneinander. Zwischen den einzelnen Spielen gab es fünf Minuten Pause. Da das Alterslimit 21 Jahre war, nahmen zwei Teams aus den Jugendbereich von Basaev und Michou teil.  Die Freude war groß, sich mit anderen Mannschaften messen zu können.

Die Herausforderung dieses Turniers war es, während des Ramadans ohne Essen und Trinken mit seinen Kräften hauszuhalten, v.a. wenn zwei Spiele nacheinander anstanden. John als Leiter Fußball der Enten wirkte zunächst als Schiedsrichter mit und hatte seine Spiele souverän im Griff.

Die Enten hatten zunächst spielfrei und konnten sich ihre Gegner anschauen. Anschließend spielten sie untereinander, wobei Ente 1 gegen Ente 2 gewann. Den Schwung konnten das Ententeam 1 mitnehmen und gewann alle seine drei Hinspiele. Vor allem Samir gelangen immer wieder entscheidende Tore.

Aber auch das zweite Ententeam konnte – geleitet durch Michou - mithalten und hatte in Hamza seinen besten Torschützen. Joël wirkte bei seinem ersten offiziellen Turnier als Ente nach kurzer Eingewöhnung auch schon als sicherer Rückhalt im Tor.

Bei den Rückspielen merkte man vor allem Samir von Ente 1 seine Müdigkeit an, nachdem er vor dem Turnier noch 90 Minuten in Ingelheim gespielt hat. So verlor Ente 1 auch das Rückspiel gegen das Somalia-Team. Beim zweiten Aufeinandertreffen der Enten untereinander, entwickelte sich ein spannendes Spiel, welches Ente 1 knapp gegen Ente 2 gewann.

Aber auch das Somalia-Team gab noch Punkte ab; so dass Ente 1 schlussendlich den Turniersieg erringen konnte. Samir durfte als Spielervertreter von Ente 1 den Pokal mit nach Hause nehmen. Aber auch Ente 2 stand als Dritter auf dem imaginären Treppchen und erhielt Medaillen

Wichtiger als das Ergebnis war jedoch das Miteinander und das gemeinsame Fastenbrechen ab 18:38. Diesbezüglich wurden die Jungs von Michou, Edgar und Reza nach Turnierende eingestimmt. Reza hielt diesbezüglich noch eine kurze, offizielle Rede vor dem gesamten Publikum, inwiefern der Ramadan als Fastenmonat die Gemeinschaft stärken soll und erntete hierfür verdienten Applaus.

Beim Fastenbrechen merkte man allen Beteiligten die vorherige Anstrengung an. Die Anspannung fiel ab und die Stimmung war gelöst. Alle Beteiligten – unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit - genossen den Austausch und das Miteinander, wofür während des straffen Turnier-Spielplans etwas die Zeit fehlte.

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