Ente Bagdad ./. Volkspark Rangers 1:4

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Am Samstag, dem 26.11.2011, fand um 15.30 Uhr die letzte Partie des Jahres 2011 gegen die allseits gefürchteten Rangers aus dem Mainzer Volkspark statt. Der Schiedsrichter blieb aus bisher nicht bekannten Gründen der Partie fern, so dass der Maître höchstpersönlich die Leitung trotz einer frisch operierten Hand übernahm und das Spiel mit etwa 15 Minuten Verspätung eröffnete.

Die Rangers hatten vom Anpfiff weg Übergewicht, das Spielgeschehen fand in der Anfangsviertelstunde hauptsächlich in und um den 16er der Enten statt, so dass deren Keeper immer wieder gefordert war, allerdings in diesem Spielabschnitt nichts anbrennen ließ. Zudem war die Entenverteidigung um Matthias D., Eric d.F., Heiko, Stephan M. und später auch Victor sehr gut besetzt.

In der 30. Minute machten die Enten dann wie üblich ihr Gastgeschenk, Matthias D. wurde aus kurzer Distanz am Kopf getroffen, ging spontan zu Boden. Wo manch andere einen Rettungs-Hubschraubereinsatz benötigen hätten, schüttelte Matthias sich kurz und bewegte sich wohl doch noch etwas benommen ins Abwehrzentrum, anstatt den Gegner zu attackieren. Dieser stand links außen am Entensechzehner nun völlig ungedeckt, konnte in aller Ruhe und maßgerecht auf den Rangers Mittelstürmer flanken, welcher Heiko und dem Keeper das Nachsehen gab und ins Entengehäuse einnicken konnte.

Kurz nach dem Wiederanpfiff wurde Matthias W. an der gegnerischen Strafraumgrenze gefoult. Sven E. hob den Ball gefühlvoll über die Mauer, aber dann war auch schon der nahezu beschäftigungslose Rangers Keeper Alu da, um die Kugel aufzunehmen. Im Entensechzehner brannte es dagegen immer wieder lichterloh, aber die souveräne Abwehr einschließlich des Keepers ließ bis zur Pause keinen weiteren Treffer zu.

In der zweiten Hälfte brachte Ranger-Coach Torsten mit Oliver K. eine den Enten bisher unbekannte Rakete auf den Platz. Nur der Keeper erinnerte sich daran, mit Oliver K.s Vater bereits im Volkspark gespielt zu haben. Tja, und dieser Oliver K. wirbelte die Enten in der zweiten Hälfte gehörig durcheinander, drang in der 55. Spielminute von links in den Entensechzehner ein und ließ dem Keeper mit einem diagonalen Flachschuss ins untere rechte Eck keine Chance.

Kurze Zeit später gelang ihm mit etwas Dusel aus einem Zweikampf heraus die Vorentscheidung zum 0:3 aus Entensicht. Die Gastgeber, wie immer mit grenzenloser Moral ausgestattet, ließ das unbeeindruckt. Schließlich war es Werner, der nach gefühlt zweistündigem Warten im linken Halbfeld endlich einen verwertbaren Ball in die Füße gespielt bekam und auch noch genügend Zeit hatte, sich diesen optimal zurecht zu legen. Mit seiner berühmt-berüchtigten linken Klebe ließ er aus gut 30 Metern ein Pfund ab, das im unteren rechten Winkel des Ranger-Gehäuses zum 1:3 Anschlusstreffer einschlug. Das mit Abstand schönste Tor des Tages.

Die Enten hatten in diesem Abschnitt wesentlich mehr vom Spiel, aber auch ihre derzeitige Abschlussschwäche trat zu Tage. Sie kombinierten zwar gut, aber stellten den Rangers-Keeper nicht vor unlösbare Probleme. Die VPR-Truppe machten es dagegen besser: Ihr Oliver K. setzte sich kurz vor Ende der Begegnung erneut durch, aber sein Pfund aus kurzer Distanz konnte der Enten-Keeper mit einer aus einem Reflex geborenen Glanzparade über die Latte lenken. Der anschließende Eckball schien zunächst geklärt, aber die Enten brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass Oliver K. zentral erneut an den Ball kam, die Entenverteidigung wie Slalomstangen umlief und mit den Schlusspfiff zum 1:4 einschob.

Für die Enten spielten: Bernd Bomber, Christian H., Christoph, Eric d.F., Mokka, Heiko, Kalli, Matthias D., Matthias W., Richard, Karsten, Romain, Ronald, Stephan M., Sven E. und Werner.

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