Ente Bagdad – Vitesse Mayence 1b 5:3

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Foto der siegreichen Enten-Truppe

Am Pfingstsamstag kam es endlich zur lange geplanten Begegnung der beiden Teams, welche nicht nur das gemeinsame Stadion freundschaftlich verbindet. So ließ sich der Enten-Keeper von Vitesse Spielern warm schießen und der Vitesse-Keeper tat selbiges bei den Enten. Enten-Keeper Richard bekam schnell zu spüren, von welchem Kaliber der Gegner war, denn er musste beim Warmup oft hinter sich greifen und war direkt dankbar, wenn er mal einen Schuss parieren durfte.

So ging es dann auch ins Spiel unter der wie üblich souveränen Leitung von Tobias, einem klasse Referee. Vitesse übernahm wie vom Enten-Keeper befürchtet von Beginn an das Kommando und drängte die Enten tief in den eigenen Sechzehner, von wo aus aber wie gewohnt sehr gut verteidigt wurde. Allerdings hätte Vitesse bereits in der 5. Spielminute in Führung gehen müssen, als der Pass einer Abwehrente zentral von einem Vitesse-Stürmer abgefangen wurde, dieser auf's Tor zulief, aber nicht platziert genug abschloss, so dass Richard die Kugel unter sich begraben konnte.

In der 20. Spielminute dann aber doch das 0:1. Richard faustete eine Granate zu kurz ins Feld zurück, die Enten bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Vitesse netzte aus kurzer Distanz unten rechts ein. Die Enten, unbeeindruckt von dieser Situation, versuchten weiterhin ins Spiel zu kommen, was auch zunehmend gelang. Zuvor mussten sie aber noch das 0 : 2 in der 25. Minute hinnehmen: Ein harter Schuss aus dem Gewühl heraus und von Richard sehr spät zu sehen, schlug erneut ins untere rechte Eck ein.

Doch nun kamen die Enten. Michael A. läuft in Linksaußen-Position auf's Tor zu, der Vitesse-Keeper rechnet mit einem Schuss, aber Michael passt uneigennützig auf den zentral freistehenden Konstantin. Dieser düpiert einen auf ihn zustürzenden Abwehrspieler und lässt auch dem Torwart keine Chance zum 1:2 Anschlusstreffer. Es roch nach Ausgleich. Die Enten fighteten auch gnadenlos, mussten aber in der 35. Minute das 1:3 hinnehmen, als der Vitesse-Sturm wieder einmal in den Entenstrafraum eingedrungen war, ein Stürmer dem anderen mustergültig auflegte und der aus sechs Metern Vollspann einschoss. Richard, der zwar richtig im rechten Eck stand, hatte nicht die Spur einer Chance.

Die erste Enten-Niederlage im Jahre 2006 schien in der Luft zu liegen, ja wenn die Enten nicht ihren Konsi hätten. Der umkurvte in der 40. Spielminute über links kommend den Gegner reihenweise, schob den Ball am herausstürzenden Keeper vorbei in die Mitte, wo Matthias W. ungedeckt zum 2:3 nur noch einzuschieben brauchte. Der Anschlusstreffer kurz vor der Pause war für die Enten ungemein wichtig, denn nun war das Spiel wieder nahezu offen.

In der zweiten Hälfte übernahm dann Mokka die Leitung des Spiels und erwies sich ebenso als souveräner Referee. Vitesse wollte in dem Spielabschnitt nach der Pause wohl alles klar machen, denn sie stürmten ohne Ende, kamen auch zu einigen hochkarätigen Chancen, aber die megastarke Entenabwehr ließ keine weiteren Treffer zu. Stattdessen fuhr das Traumduo Matthias W. und Konstantin nun einen Konter nach dem anderen, und in der 60. Minute markierte Konstantin den Ausgleich zum 3:3.

Sehenswert auch die Spielzüge von Matthias W., der scheinbar aussichtslose Bälle nie verloren gab und Konstantin eins ums andere Mal mustergültig bediente. Aber das Enten-Führungstor wollte nicht fallen. Selbst eine tausendprozentige Chance, ein Pass von Konstantin auf den völlig frei stehenden Jürgen, konnte letzterer nicht im leeren Tor unterbringen und jagte den Ball ans linke Tordreieck.

Dann aber doch die erlösende Führung von Super-Konsi in der 75. Spielminute, als dieser zum wiederholten Male das nicht mehr vorhandene Vitesse-Mittelfeld überbrückte und auch dem Keeper das Nachsehen gab. Mit dem gleichen Spielzug gelang ihm in der 80. Minute nach erneutem Zuspiel durch Matthias W. das 5:3.

Vitesse, vielleicht um ein Tor zu hoch geschlagen, suchte weiterhin den Anschluss. Sie hatten aber gegen die wirklich gute Entenabwehr keine Möglichkeit mehr, das Ergebnis zu korrigieren, obwohl Mokka wegen der Verletzung eines Vitesse-Spielers etwa 5 Minuten nachspielen ließ.

Alles in allem eine souveräne Generalprobe des Enten-Dreamteams, welches nach anfänglichen Schwierigkeiten enorm gut ins Spiel fand und in dieser Verfassung auch die Männer aus dem Geburtsland des Fußballs nicht zu fürchten braucht.

Für die Enten spielten: Ronald, Werner, Richard, Steffen, Matthias D., Jürgen, Kalli, Michael A., Christian, Carlos, Victor, Tobias, Konstantin, Gerwin, Zeynel, Matthias H., Matthias W.

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