Ente Bagdad ./. Vitesse II 4:1

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Die Enten atmeten vor der Partie sportlich gesehen Höhenluft, weil sie in diesem Jahr erst ein Spiel verloren hatten. Entsprechend selbstbewusst gingen sie zu Werke. 

In einem hart umkämpften Heimspiel gegen Vitesse II konnten die Enten am Ende einen wichtigen Sieg einfahren. Das Tempo der Partie war von Beginn an hoch, beide Teams neutralisierten zeitweise sich im Mittelfeld. In diesem Zusammenhang ist Phillip besonders hervorzuheben, der viel kreativen Sachverstand und Kampfesmut bewies. 

Nach einer Viertelstunde ging Ente Bagdad in Führung, als über links der Ball in die Mitte geflankt wurde und Simon abstauben konnte. Durch das Tor beflügelt konnten die Enten kurze Zeit später nachlegen. Phillip setzte sich filigran durch die Mitte durch, ein Doppelpass nach links – und er konnte vergleichbar wie beim ersten Tor einschießen. 

Die Spielsituation zum dritten Tor ist dem Autor leider entfallen (Anmerkung der Red.: Grund siehe unten – Treffer von Matthias W.). Getoppt wurde die erste Hälfte von einem „Beinchen“-Pass Werners auf den rechts freistehenden Simon, der dann auch unaufhaltsam zum 4:0 vollstreckte. 

Da Le Coach um die Offensivstärke der Gegener wusste und Simon und Phillip leider nur die erste Halbzeit spielen konnten, hatte er vor dem Spiel einen Mindestvorsprung zur Halbzeit von 6:0 ausgegeben. Dieser hätte leicht erreicht werden können, allerdings wurden – wieder einmal – mehrere hundertprozentige Chancen verbaselt. Die Vitesser hatten bis zum Entensechzehner ein gutes technisches Zusammenspiel, aber sie scheiterten unaufhörlich an der stahlharten Abwehrmauer. Einzig zwei knallharte Fernschüsse waren vom „Hüter des heiligen Kastens“ zu entschärfen. So ging es mit einer 4:0-Führung in die Pause. 

Der Schlüssel zum Enten-Sieg war auch nach dem Wiederanpfiff wiederum die Abwehr – bei den Vitessern war sie die Achillesferse. In der zweiten Spielhälfte waren die Vitesser die Mannschaft mit mehr Ballbesitz (60:40), die Enten zogen sich sehr weit zurück und es begann eine wahre Abwehrschlacht. Jetzt musste der Enten-Keeper Gerwin mehrfach eingreifen. Trotz alledem blieben die Enten durch viele Konter gefährlich. So wurden vom Entensturm wieder vier bis fünf hundertprozentige Chancen freistehend und leichtfertig vergeben: Es hätten auch gut und gerne zehn Tore fallen können. 

20 Minuten vor dem Ende kamen die Vitesser dann tatsächlich doch noch zu ihrem verdienten Tor. Ein offensiver Mittelfeldspieler wurde von seinem Enten-Gegenspieler nicht konsequent verfolgt, konnte quasi unbehelligt in den Strafraum eindringen und einen diagonal gespielten Ball im Fünfmeterraum ungestört direkt verwandeln. 

Souveräne Leiter eines sehr fairen Spiels waren übrigens zwei Schiedsrichter von Vitesse Mayence, die jeweils eine Halbzeit pfiffen. 

Im Anschluss an die Partie stießen die Enten nicht nur auf ihren Sieg an. Mokka hatte zwei Fässchen Bier zur nachträglichen Feier seiner Hochzeit mitgebracht, die die durstigen Spieler in fröhlicher Stimmung und Rekordzeit leerten. Der Autor dieser Zeilen sprach dem frischen kühlen Gerstensaft so freudig zu, dass er sich später von seiner derzeitigen Lebensabschnittsgefährtin abholen lassen musste. Seine toxisch veränderte Stimmungslage (er hatte nach eigenen Worten ziemlich die Rüstung an) gestattete im nicht mehr, selbst mit dem Auto nach Hause zu fahren. So viel bekam er immerhin noch mit!

Die siegreichen und später teilweise leicht angeheiterten Enten-Spieler: Dirk, Mokka, Gerwin, Heiko, Klaus, Matthias D., Matthias W., Mohammed, Oktay, Ronald, Stefan S., Tobias, Werner, Phillip, Simon – und überraschenderweise Angelo.

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