Ente Bagdad ./. 12er AH 1:4

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Am Samstag, dem 12. November, kam es um 18 Uhr zum Aufeinandertreffen mit den 12ern, die ebenfalls in der Enten-Arena beheimatet sind, bzw. nannte sich das Stadion in früheren Zeiten dementsprechend nur „12er Platz“. 

Taktik-Coach Christian H. hatte ein starkes Team auf den Platz gezaubert. Unter der Leitung des souveränen Referees Wolfgang, dem Präsidenten der 12er, hatten die Enten den starken Gegner zunächst einmal voll im Griff. Bereits in der vierten Spielminute hätte es in dessen Kasten klingeln müssen, aber Markus jagte die Kugel in Höhe des Elfmeterpunktes gegen die Latte anstatt mitten hinein ins 12er-Gehäuse. Bevor der Gegner zum Luftholen kam, gab es eine weitere Großchance von Christoph. Dieser stand etwa 30 Meter vor dem 12er Tor völlig frei, der 12er Keeper stürzte ihm entgegen, doch anstatt diesen zu überlupfen oder anderweitig zu überspielen passte Christoph in die Mitte, direkt dem Gegner in die Füße. Somit war auch diese Hundertprozentige vertan. In einem Interview wird Christoph später sagen, dass er auf Zuruf von Mokka irritiert war und deshalb so entschieden hätte. 

Die 12er wussten sich zu diesem Zeitpunkt nur durch grobe Fouls zu behelfen. Gunther und Jan bekamen des Gegners Härte besonders zu spüren, letzterer trug eine offene Wunde am Knie davon. Nachdem Mohammed keine fünf Minuten später noch ein Lattenstreichler gelang, hatten die 12er wohl genug Luft geholt, denn der Enten-Keeper bekam mehr und mehr Arbeit.

In der 30.Minute hatte er großes Pech, denn der 12er Rechtsaußen produzierte am seitlichen Rand des Sechzehners mit dem Rücken zum Tor eine Bogenlampe, die gefühlte 100 Meter in den Bretzenheimer Abendhimmel stieg und sich exakt in den oberen Winkel des zweiten Pfostens senkte. Damit war die zu diesem Zeitpunkt überraschende 0:1 Führung der 12er perfekt. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause, in welcher bei den Enten munter durchgewechselt wurde. 

Matthias W. wirbelte in der zweiten Spielhälfte die 12er Abwehr ordentlich durcheinander. Auch der Enten-Neueinkauf Christian D. zeigte im defensiven Mittelfeld, dass er Überblick hat, denn seine Pässe kamen fast ausnahmslos und sehr überlegt an. Die 12er kamen auf der Gegenseite immer wieder gefährlich über rechts. Der Fünfer Christopher flog in gefühlten 10 Sekunden auf 100 Meter immer wieder die Seitenlinie entlang und passte anschließend zielgenau vor das Entengehäuse, wo die Entenverteidigung um den Turm in der Brandung Stephan M. Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Die Enten zeigten ein gefälliges Spiel, aber sie hatten an diesem Abend einfach keine Fortune. 

Dann kam es wie es immer kommt: Wenn man selbst die Tore nicht macht, dann macht sie der Gegner. Dieser erzielte in der Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte das zweite Tor, welches wie das erste ins Kuriositätenkabinett eingeordnet werden könnte. Kurzum: Sie hatten Dusel, denn der Ball prallte am kurzen Pfosten von einer Abwehrente unglücklich zum Gegner, und der staubte aus einem Meter Entfernung zum 2:0 ab. Direkt im Gegenzug dann aber der Anschlusstreffer zum 1:2. Kalli versuchte sich erfolgreich über rechts als Flankengott und Matthias W. verwandelte zentral per Direktabnahme.

Hoffnung auf den verdienten Ausgleich kam auf, wurde aber sogleich wieder vernichtet, weil der bereits erwähnte pfeilschnelle Fünfer Christopher sich erneut über die rechte Außenlinie durchgesetzt hatte. Bei seinem Pass in den Entensechzehner machte die gesamte Entenabwehr einschließlich Keeper eine schlechte Figur, so dass der 12er Mittelstürmer Etienne problemlos aus kurzer Distanz mit dem Kopf zum 1:3 einnicken konnte. Doch damit nicht genug: Kurz bevor der gute Schiri Wolfgang die Partie abpfiff, griff der Enten-Keeper bei einem Schlenzer von der Strafraumgrenze daneben, sodass der 12er Sieg mit 1:4 um mindestens zwei Tore zu hoch ausfiel.

Für die Enten spielten: Christian H., Christian D., Christoph, Carlos, Mokka, Karsten, Gunther, Kalli, Marcus, Matthias D., Matthias W., Mohammed, Jan, Richard, Ronald, Stephan M., Markus und Werner.

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