Dt. Botschaft Rom – Ente Bagdad 2:5

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Das wohl meistfotografierte Bauwerk Roms ist auch gleichzeitig eines seiner ältesten: Das Colosseum

Im römischen Olympia-Park war das Enten-Dream-Team am Samstag, dem 01.04.2006, bei der Deutschen Botschaft Rom (hier geht’s zu deren Webseite) zu Gast.

Die Gastgeber wollten gleich zu Beginn der Partie demonstrieren, wer Herr im eigenen Hause ist und boten den Enten anfangs wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Das Kurzpassspiel der Enten funktionierte zwar gut, aber der Gegner attackierte sofort und nicht alle Enten kamen ungerupft davon. Aber nun mal der Reihe nach. 

In der 10. Spielminute hatten die Römer ihre erste Großchance, als der gegnerische Mittelstürmer Zeit hatte, sich den Ball im Enten-Sechzehner zurecht zu legen und einfach mal drauf hielt. Richard hatte alle Mühe, konnte aber parieren. Es war ein gutes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, bei dem Konstantin nach schönem Zuspiel aus dem Mittelfeld in der 20. Minute den Torwart ausspielte und souverän zum 0:1 einschob. Eine bis dahin verdiente Führung, bei welcher die Enten für ihre flüssigeren Kombinationen belohnt wurden. 

Die Römer versuchten, den Enten hauptsächlich mit langen Bällen und Kontern beizukommen, welche die Entenabwehr einschließlich des Keepers aber bis zu diesem Zeitpunkt alle entschärfen konnten. Das 0:2 lag in der Luft, aber kurz vor der Pause mussten die Enten den Ausgleich hinnehmen. Der römische Elfer nahm im Enten-Sechzehner den Ball mit dem Rücken zum Tor stehend an und schoss in der Drehbewegung Richard an, welcher sich den durchaus haltbaren Ball ins eigene Tor warf. Im römischen Olympia Park brach angesichts des unerwarteten Ausgleichs großer Jubel aus, und mit dem 1:1 ging es dann auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel forcierten die Gastgeber das Spiel, der römische Linksaußen drang ungedeckt in den Entenstrafraum ein, Richard warf sich ihm entgegen, aber der Stürmer bediente seine beiden zentral stehenden Kameraden, welche den Ball trotz versuchter Rettungsaktion von Eric zum überraschenden 2:1 über die Linie drückten.

In diesem Spielabschnitt war die Entenabwehr nicht im Bilde, aber die Mannschaft war fest entschlossen, hier etwas mitzunehmen. Man spürte, dass noch was passierte – und das geschah dann auch durch den Freistoß-Spezialisten Werner. Kalli wurde vor dem römischen 16er gefoult und Werner ließ sich die Chance nicht nehmen, den Ball unhaltbar über die Mauer hinweg zum 2:2 im linken unteren Eck zu versenken. Erinnerungen an Stulln wurden wach, wo Werner das gleiche Kunststück gelang. Dort war es allerdings das rechte untere Eck.

Die Gastgeber waren mit dem 2:2 wohl nicht zufrieden, fighteten nun leidenschaftlich, und es begann die Zeit von Richard. Kurz nach dem Ausgleich hatten die Gastgeber erneut die Führung auf dem Fuß, sie hatten den Torjubel bereits auf den Lippen, aber Richard drehte einen platzierten Flachschuss ins rechte untere Eck gerade noch um den Pfosten.

Das Spiel wurde ruppiger, Kalli ließ als erster Federn, als er sich beim Zusammenprall mit einem Römer die Augenbraue aufriss. Die Gastgeber wollten die Führung, hatten diese auch mehrfach auf dem Fuß, schlossen aber zu unplatziert ab, so dass die Kugel immer wieder die Beute des Entenkeepers wurde, welcher anschließend mit weiten Abschlägen den Entensturm bediente.

So auch in der 60. Minute, als sich Bernd Bomber einen weiten Abschlag im römischen 16er erlief, aber von einem Abwehrspieler hart attackiert wurde und nicht verwandeln konnte. Dann aber doch die Entenführung durch den gleichen Spieler. Der überragende Werner schlug eine Ecke von links direkt auf den ersten Pfosten, und von dort verlängert Bernd unhaltbar per Kopf ins untere rechte Eck zur mittlerweile verdienten Entenführung.

Die Enten führten 3:2 in Rom und die Gastgeber drängten auf den Ausgleich. Einen Kopfball nach einer Ecke kann Richard gerade noch von der Linie kratzen. Im Gegenzug macht Konstantin mit dem 4:2 in der 72. Spielminute nach schönem Alleingang alles klar.

Der Wille der Gastgeber war nun gebrochen, Christian und Gastspieler Kurt lassen ebenfalls noch Federn, aber die Abwehr um die wie immer sehr gut aufgelegten Entenspieler Tobias, Ronald, Eric, Steffen, Victor, Peter und Gerwin in der Libero-Position ließen nun gar nichts mehr anbrennen.

Im römischen 16er brannte die Luft. Gerwin und Bernd hatten jeweils Großchancen das Ergebnis zu erhöhen, doch das blieb wiederum Konstantin vorbehalten, welcher in der 85. Minute zum 5:2 Endstand einschob.

Für die Enten spielten: Ronald, Werner, Richard, Gerwin, Bernd, Victor, Kurt, Tjado, Christian, Tobias, Konstantin, Peter R., Steffen, Wolfgang, Kalli, Zeynel, Angelo und Eric.

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