Dänen beim Landessportbund Rheinland-Pfalz

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Le Maître erklärt die Arbeit der Enten

(Mainz – Christian Bürkel/LSB-RLP) Wie arbeiten die IdS-Vereine [IdS = Integration durch Sport – die Red.] in Rheinland-Pfalz? Und mit welchen Herausforderungen haben sie zu kämpfen? Dies sind nur zwei Fragen von vielen, die in dem rund eineinhalbstündigen Austausch von Christian Bürkel, IdS-Leiter in Rheinland-Pfalz und Stefan Schirmer, Vorstand FC Ente Bagdad, beantwortet wurden.

Der Landessportbund-Rheinland-Pfalz schreibt dazu auf seiner Webseite:

Das Treffen war Teil des „Mapping Prozess“ des Bundesprogramms. Dabei werden europäische Programm gesichtet, analysiert – und es wird versucht, voneinander zu lernen. Christian Bürkel informierte die Gäste aus Skandinavien über die Struktur des organisierten Sports in Rheinland-Pfalz und erklärte, wie seine Arbeit und die seines sechsköpfigen Teams funktioniert. Ziel sei es, dabei möglichst viele Vereine, die sich der Integrationsarbeit widmen möchten, optimal und über verschiedene Wege zu unterstützen und fördern.

Enten integrieren seit 50 Jahren

Auf eine bereits über 50-jährige Arbeit im Bereich Integration blickt Schirmer zurück. Sein Verein FC Ente Bagdad hat seit 1973 die Integration von „Ausländern, Migranten – heute nennt man sie Flüchtlinge“ im Blick und schafft dies hauptsächlich durch die Sportart Fußball. Seit den ersten Tagen wird hobbymäßig gegen den Ball getreten. „Wir wollen uns die Mannschaften aussuchen, gegen die wir spielen“, beschreibt der Vorstand den sportlichen Ansatz des Vereins. Die Enten-DNA sei: Toleranz, Respekt, Spaß und Verbindlichkeit. „Die Basis unseres Erfolges ist der Family-Spirit!“ Die Enten haben eine Vielzahl an Preisen im Bereich „Integration durch Sport“ gewonnen. Die Förderung durch IdS nehmen sie allerdings erst seit 2014 in Anspruch. „Damals standen wir mit dem Rücken zur Wand, weil plötzlich so viele Flüchtlinge gekommen sind. Heute sind wir dankbar, dass Christian und sein Team uns vielfältig unterstützen.“ […]

Bevor die dänische Delegation begleitet von Vertreter*innen des DOSB und des LSB-RLP zum SVW Mainz weiterreisten wurden noch Kontaktdaten ausgetauscht. Lars Kruse (get2sport, Dänischer Sportbund) lud Le Maître und die Enten explizit zu einem Besuch in Dänemark ein und bedankte sich für unsere Arbeit und deren Präsentation sowie für die ausführliche Beantwortung der zahlreichen dänischen Fragen.

Als Überraschung hatte er noch ein eigens angefertigtes Transparent als Geschenk mitgebracht, das er dem Enten-Vertreter feierlich überreichte. Das veranlasste letzteren dazu, dem Dänen spontan seinen Entenschal um den Hals zu hängen mit den Worten: „No friendship without gifts!“.

Nach einem eilig geschossenen Gruppenfoto ging es für die Delegation schnell weiter nach Mainz-Weisenau, wo man sich trotz „Schietwetter“ die Arbeit des SVW Mainz in der Praxis auf dem Platz anschauen wollte. Auch darüber berichtet der LSB in seinem Artikel.

Wir bedanken uns bei Christian Bürkel und dem Landessportbund Rheinland Pfalz für die Gelegenheit, unseren „Mini-Furz-Hobby-Fußballclub“ zu präsentieren und dadurch dem LSB etwas für seine mittlerweile jahrelange Unterstützung zurückzugeben.

You’ll never watschel alone!

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