Bundesinnenministerin Nancy Faeser beim FC Ente Bagdad

(Kommentare: 0)

Hoher Besuch in der Enten-Arena

(Mainz – eig. Bericht) Bevor Michael Ebling und Mareike von Jungenfeld vorgefahren waren, hatte Rita U. gemeinsam mit ukrainischen Müttern unter den wetterbedingt notwendigen Pavillons ein Buffet aufgebaut, das später noch reichlich Zuspruch erfahren sollte. Kaffee, Tee, erste frisch gebackene Weihnachtskekse, ukrainisches Gebäck und Kuchen waren für die Gäste vorbereitet.

Der neue rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling sowie die Mainzer SPD-Vertreter:innen wurden herzlich empfangen. Herrn Ebling, der ja nicht zum ersten mal in der Enten-Arena gastierte und praktisch ein Heimspiel hatte, gratulierten wir zu seinem neuen Amt und wünschten ihm alles Gute dafür.

Bei ihrem Eintreffen wurde Bundesinnenministerin Nancy Faeser durch ihre SPD-Kolleg:innen sowie durch die Vertreter der Enten Ronald und Stefan willkommen geheißen. Im Verlauf der folgenden fünfundvierzig Minuten informierte sich die Bundesinnenministerin über unsere Arbeit, deren Umfang sowie deren Tragweite. Während die ukrainischen Kinder und afghanischen Jugendlichen ihr Training begannen fragte sie immer wieder nicht ganz unbeeindruckt nach, informierte sich über Details und drückte ihre Bewunderung unserer Arbeit mehrfach durch große Anerkennung aus. Integration, Inklusion und ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement der Enten stellte sie dabei immer wieder lobend in den Vordergrund.

Auch ging sie direkt auf die betroffenen Menschen zu und tauschte sich mit unseren ukrainischen Müttern sowie unseren syrischen und afghanischen Schützlingen aus, erkundigte sich nach ihren Wohn- und Lebensumständen, fragte nach Verbesserungsvorschlägen und Erfahrungen. Das kam gut an. In diesem Rahmen meldete sich die Mutter eines der drei ukrainischen Trisomie-Kinder zu Wort. Sie bedankte sich für ihre Aufnahme in Deutschland, sprach über die positive Wirkung auf alle Mütter und Kinder, in einem solchen Rahmen empfangen worden zu sein und wie gut es allen tut, trotz des Krieges in ihrer Heimat und der damit verbundenen Sorgen die Herzlichkeit in der Enten-Familie zu erfahren. Ilona R., unsere Sprachmittlerin, musste mit feuchten Augen mehrmals ihre Übersetzung unterbrechen, um durchzuatmen. Auch den Umstehenden war die Bewegung ob dieser ungefilterten und sehr bewegenden Rückmeldung anzusehen.

Das änderte sich aber wieder, als die Sprache auf eher lustige Details und Erlebnisse beim FC Ente Bagdad kam und Nancy Faeser augenzwinkernd berichtete, dass der Kanzler das Motto „You’ll never walk alone“ von den Enten übernommen habe, woraufhin herzliches Lachen die Enten-Arena erfüllte.

Am Ende waren alle einander dankbar. Nancy Faeser bedankte sich mehrfach und herzlich bei den Enten für ihre tolle und wichtige ehrenamtliche Arbeit, ohne die die Bundesrepublik nicht funktionieren würde. Die ukrainischen Mütter bedankten sich bei der Ministerin dafür, dass sie in einem solchen familiären Umfeld mit viel menschlicher Wärme und Engagement eine so herzliche Aufnahme in Deutschland finden durften. Alle Anwesenden drückten ihre Wertschätzung, ihren Dank und die Ehre dieses Besuches aus.

Zum Abschluss bekam die Bundesinnenministerin unsere handgefertigte Gummiente mit Turban überreicht sowie einen Entenschal mit unserem original Motto „You’ll never watschel alone“ vom Präsidenten des FC Ente Bagdad umgehängt. Gleich beide dieser begehrten Devotionalien können nur wenige Menschen ihr eigen nennen! Ein Gruppenfoto war dann natürlich noch Pflicht, bevor Nancy Faeser zum G7-Gipfel aufbrechen musste.

Wegen des „Fritz-Walter-Wetters“ dauerte dann das Kinder- und Jugendtraining auch nicht mehr allzu lange, was unter anderem dazu führte, dass in Keksdosen und auf Kuchenplatten kein Stück mehr übrig blieb, während die Enten und ukrainischen Mütter sich noch intensiv mit den lokalen SPD-Vertretern unterhielten.

Ein sehr beeindruckender und unvergesslichen Abend für alle Teilnehmer. Ein tolles Beispiel, das zeigt, wie wichtig der direkte Kontakt und Austausch von Politiker:innen mit den ehrenamtlichen Helfern und den Menschen, die Unterstützung brauchen, ist.

You’ll never watschel alone!

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 1 plus 5.