Beachparty der Enten-Jugend
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(Mainz – Michael)
Rettbergsaue Biebrich 19. September 2026;
5:47, mein Wecker klingelt. Bedauerlicherweise sitze ich bereits mit Kaffee auf meinem Balkon.
Gestern hatte ich gekocht für die Jungs. Reis mit Gemüse und Gewürzen, gebratene Hähnschenschenkel in scharfen wie auch exotischen Geschmäckern getunkt, ein Kichererbsen-Linsen-Zwiebel-Humus und weil noch Reis übrig war noch ne Portion Reis. Dazu gab es Fladenbrot. Viel Fladenbrot. Mergaise hatte ich auch geholt.
Für 7:30 bat ich einige Jungs und unseren Cheftrainer Basayev zu mir nach Hause zu kommen um all die Speisen mit mir zu transportieren. Basayev kam mit Pkw. Das war sehr hilfreich für den Transport wie auch für einige Jungs, die dank der deutschen Bahn, zu spät kamen. Auch kaufte Basayev auf dem Weg zur Insel noch die Getränke.
Um etwa 8 Uhr kamen die Kids pünktlich genug zum Hauptbahnhof Mainz damit wir per Bus nach Schierstein fahren konnten. In Schierstein, unter der Schiersteiner Brücke warteten wir auf unseren Chef, der wie bereits erwähnt verspätete Spieler und die Lebensmittel fuhr. Die Tamara, jenes Schiff welches unter besseren Umständen Gäste auf die Insel transportiert, fuhr wegen des niedrigen Rheinpegels bedauerlicherweise nicht.
Der Spaziergang über die Brücke war lustig. Es wurden Fotos geschossen, es wurde gelacht, die Kids und wir Trainer wechselten uns ab mit dem Tragen an Equipment und Speisen und Getränken. Die Stimmung war fröhlich und vor allem die neuen Spieler waren neugierig wo wir hingehen und was es dort alles zu entdecken gibt.
Von der Brücke runter auf die Schleichpfade der Rettbergsaue wurden wir von Ziegen und Schafen begrüßt. Diese leider hinter einem Zaun in einigen Metern Entfernung.
Wir erreichten die Campinganlage. Am Grillplatz richteten wir uns ein und natürlich rennen die Jungs mit Ball direkt zum Fußballplatz zum kicken.
Sehr gut. Jetzt hab ich etwas Zeit und Ruhe für mich und kann gemütlich die Speisen anrichten, die Grills positionieren und alles nötige vorbereiten.
Sehr gut. Jetzt hab ich etwas Zeit und Ruhe für mich und kann gemütlich die Speisen anrichten, die Grills positionieren und alles nötige vorbereiten.
Zwei Spieler hatten sich verspätet aber den Weg auf die Insel eigenständig gut gefunden.
Eric der Franzose kam per Drahtesel, brachte selbstgebackenen Schokoladenkuchen und kickte zügig mit den Jungs mit, blieb aber nicht lange, da er mit den Altenten gegen Rwanda spielen wollte.
Wir gaben den Jungs Tischtennisschläger und Bälle, sie spielten wild und verrückt wie auch ein wenig unbeholfen Tischtennis. Ich erklärte die Regeln kurz, zeigte wie Aufschläge gehen und wir spielten Rundlauf. Ali unser jüngster Spieler entdeckte das outdoor Schachbrett wie auch die passenden Figuren, fand einen Gegenspieler, gewann mit seinen 12 Jahren stolz jedes Spiel. Michael magst du auch Schach spielen fragte Ali? Nö.
Aber, weil du gut Schach spielst und überhaupt ein kluger Kopf bist, darfst du, wenn du magst die Grillkohle zum grillen mit mir zusammen anzünden. Gerne. Beim zündeln erzählt mir Ali, dass er in seiner Heimat Süd Afrika immer gerne gegrillt hatte und das Grillen in Deutschland sehr vermisst.
Aber, weil du gut Schach spielst und überhaupt ein kluger Kopf bist, darfst du, wenn du magst die Grillkohle zum grillen mit mir zusammen anzünden. Gerne. Beim zündeln erzählt mir Ali, dass er in seiner Heimat Süd Afrika immer gerne gegrillt hatte und das Grillen in Deutschland sehr vermisst.
Währenddessen erkunden die meisten Jungs die Campinganlage, spielen Tischtennis, kicken Bälle oder liegen einfach nur gemütlich auf der Wiese. Wir haben Glück mit dem Wetter, es ist warm genug für alle Inselaktivitäten außer zum schwimmen im Rhein. Keiner der Jungenten kam auch nur annähernd auf die Idee sich in die matschigen Niedrigwasserfluten des Rheins zu stürzen. Basayev und ich waren ziemlich erfreut darüber - weniger Aufsicht.
Die Glut glühte, die vorgebackenen Hähnchenschenkel wie auch die Mergaise grillten Ali, Yussuf und ich und immer wieder einer der Kids abwechselnd. Gute Gespräche wurden am Feuer, am Grillplatz und überhaupt geführt.
Es verirrten sich noch weitere Zu-Spät-Kommer auf die Insel. Meine Herzdame Antonia kam auch, um mich zu überraschen. Eine gelungene Überraschung.
Wir speisten gut und viel. Die angehenden Männer pausierten nach Speis und Trank kurz, aber das Kribbeln in ihren Füßen verleitete wiederholt zum Fußball spielen. Sie kickten und kickten und kickten und... Basayev übernahm die Aufsicht beim Spiel.
Bei so viel, oder gar zu viel Fußball spielen kommt es dann natürlich auch mal zu kleinen Streitigkeiten. Am Grillplatz versammelten wir die Jungs. Basayev hielt eine Standpauke, ich auch, dann wieder er, dann wieder ich. Ich glaube die Jungs haben verstanden. Es ging um unnötiges Egogezocke.
Die Stimmung blieb trotz oder wegen der Standpauke weiterhin gut.
Nun wurde es Zeit für den Abbau. Die Jungs räumten fleißig auf. Wir packten unsere sieben Sachen und spazierten freudig, gemütlich über die Brücke zu Basayevs Pkw um dort alles zu verstauen. Basayev fuhr dann mein Zeug zu mir nach Hause, während ich mit den Jungs per Bus nach Mainz zurück fuhr. Im Bus schmiedeten wir Pläne um Basayev für den mehr als gelungenen Tag zu danken. Die Jungs kamen trotz des langen Tages mit zu meiner Haustür, wo Basayev wartete, wir umkreisten ihn und brüllten ihm zu ehren "Ente BASAYEV" aus tiefsten Lungen und Herzen.
Basayevs Lächeln war ansteckend. Beim verabschieden waren alle Gesichter trotz des langen Tages von freudigem Lächeln geprägt.
Basayevs Lächeln war ansteckend. Beim verabschieden waren alle Gesichter trotz des langen Tages von freudigem Lächeln geprägt.
Es ist nun fast 20 Uhr. Ich freue mich auf meine Couch.
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